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Erstellung: 30.11.2022, 17:14
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Pflegeheime im Fokus; Cover, Solveig Haw: Vitamin-D-Mangel bleibt oft unentdeckt; Leben – Medizin 30. November
Lange Covid, Vitamin-D-Mangel, Corona beim Pflegepersonal:
Zwischen diesen Themen gibt es einen Zusammenhang: Etwa 80 % der Deutschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, haben einen Vitamin-D-Mangel. Leider kann dieser in unseren Breitengraden nicht durch Sonne und Winterernährung ausgeglichen werden, wie Frau Dr. Haw, aber es nimmt im Winter zu. Ein Vitamin-D-Wert von 50 ng/ml sorgt für Knochengesundheit (Osteoporose) und Studien zeigen, dass dies auch das Immunsystem stärkt und vor dem schweren Verlauf von Covid-19 schützt. Praktisch alle Patienten mit Krebs und Multipler Sklerose leiden unter einem schwerwiegenden Vitamin-D-Mangel, der von der Schulmedizin zunehmend berücksichtigt wird. Am besten ist es, den Vitamin-D-Spiegel im Blut zu bestimmen und gegebenenfalls vom Arzt mit der entsprechenden Dosis zu sublimieren. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung rezeptfreier Präparate aus der Apotheke ist eine Überdosierung praktisch ausgeschlossen und eine Ergänzung gerade im Winter sinnvoll. Interessant wäre für mich, ob bei der Behandlung von Long-Covid-Patienten generell der Vitaminstatus berücksichtigt wird. Und eine Frage bleibt: Ist das massenhaft erkrankte Pflegepersonal nach Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht wirklich ein Beweis für die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des Corona-Impfstoffs? Viele vom öffentlichen Recht mundtot gemachte Wissenschaftler haben genau davor und vor den immer schneller auftauchenden Varianten des Virus gewarnt.
Barbara Viehhäuser
Heilpraktikerin, Frauenneuharting