Der von den meisten EU-Ländern angenommene Entwurf einer Initiative für ein Lieferkettengesetz fordert Justizministerin Alma Zadic auf, ihr Wort zu halten
Wir fordern die Justizministerin Alma Zadic auf, ihr Wort zu halten und innerhalb der Regierung dafür zu sorgen, dass Österreich auf diese beschämende und beschämende Blockadehaltung verzichtet. Ein starkes Lieferkettengesetz, das den Wirtschaftsstandort Österreich stärken könnte, wäre besonders vorteilhaft für die österreichische Kleinwirtschaft. Wer im Jahr 2022 noch auf freiwillige Kinderarbeit, Zwangsarbeit und grobe Naturzerstörung angewiesen ist, handelt fahrlässig und lebt in der Vergangenheit. Nur Gesetze werden Unternehmen zwingen, ihre menschenrechtsverletzenden, klima- und umweltschädlichen Aktivitäten einzustellen. Österreich sollte hier Vorreiter sein und nicht blockieren“, sagt Veronika Bohrn Mena.
Veronika Bohrn heißt
Wien (OTS) – Die heutige Enthaltung von Wirtschaftsminister Martin Kocher bei der Abstimmung über ein Lieferkettengesetz im Ministerrat der EU ist ein herber Rückschlag für die Hoffnungen der Zivilgesellschaft auf eine fortschrittliche Haltung in Österreich. Es widerspricht auch diametral dem, was Justizministerin Alma Zadic und andere Regierungsbehörden seit Monaten kommunizieren.
Die Initiative für ein Lieferkettengesetz führte im Mai 2022 einen Runden Tisch mit Justizministerin Alma Zadic auf der „Österreichische Verbraucherdialoge” und war auch bei den beiden Runden Tischen des Justizministeriums und des Wirtschaftsministeriums vertreten. Dutzende Gespräche wurden geführt und die Expertise vieler Organisationen eingeholt, es darf nicht sein, dass am Ende wieder die Konzerne und ihre politischen Vertreter von der ÖVP gewonnen haben.
Fordern Sie die Justizministerin Alma Zadic auf, ihr Wort zu halten
“Wir fordern die Justizministerin Alma Zadic auf, ihr Wort zu halten und innerhalb der Regierung dafür zu sorgen, dass Österreich auf diese beschämende und beschämende Blockadehaltung verzichtet. Ein starkes Lieferkettengesetz, das den Wirtschaftsstandort Österreich stärken könnte, wäre besonders vorteilhaft für die österreichische Kleinwirtschaft. Wer im Jahr 2022 noch auf freiwillige Kinderarbeit, Zwangsarbeit und grobe Naturzerstörung angewiesen ist, handelt fahrlässig und lebt in der Vergangenheit. Nur Gesetze werden Unternehmen zwingen, ihre menschenrechtsverletzenden, klima- und umweltschädlichen Aktivitäten einzustellen. Österreich sollte hier Vorreiter sein und nicht blockieren“ mit Veronika Bohrn Mena.
Die Initiative für ein Lieferkettengesetz wird von der Gemeinwohlstiftung COMMON organisiert und umfasst Dutzende Experten, darunter Menschenrechtler, Anwälte, Ökonomen, Kulturschaffende, Journalisten und natürlich Aktivisten. Weitere Informationen finden Sie unter www.lieferkettengesetz.at
Fragen und Kontakt:
Initiative für ein Lieferkettengesetz, vorstand@gemeinwohlstiftung.at, +436603202086