Was für eine niederschmetternde Umfrage für die deutsche Nationalmannschaft. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat gut 3.000 deutsche Erwachsene zu ihren Gefühlen zum Abschneiden des DFB-Teams bei der WM in Katar befragt. Das Ergebnis ist mehr als überwältigend.
55 Prozent der Befragten gaben an, das zweite Spiel am Sonntag gegen Spanien, das aufgrund der Gruppenkonstellation den Charakter eines Endspiels hat, nicht live im Fernsehen verfolgen zu wollen. Nur jeder Dritte plant, das Spiel zu sehen.
Auch der Optimismus der Deutschen hält sich in Grenzen. 45 Prozent der Teilnehmer rechnen mit einer Niederlage gegen die Spanier, die Costa Rica in ihrem ersten Gruppenspiel mit 7:0 besiegten. 13 Prozent glauben an ein Unentschieden, nur elf Prozent an einen Sieg.
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Drei Punkte sind hier wesentlich. Im Falle einer Pleite wäre die Nationalmannschaft endgültig ausgeschieden, wenn Japan gleichzeitig gegen Costa Rica getroffen hätte. Selbst ein Unentschieden reicht nur unter bestimmten, höchst unwahrscheinlichen Bedingungen. Grund zur Traurigkeit: Peinliche 1:2-Niederlage im Turnierauftakt gegen Japan trotz Tabellenspitze.
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Das bitterste Ergebnis der Umfrage: Nur sehr wenige Teilnehmer waren überrascht. Die Mehrheit (36 %) gab an, dass ihnen der Ausgang des Spiels nur gleichgültig sei. Nur sieben Prozent waren vom Ergebnis überrascht, also haben sie damit gerechnet. Offenbar verlangt die Nationalmannschaft derzeit nicht nach positiven Emotionen.
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21.53 Uhr: England verliert im Duell gegen die USA auswärts Federn
Mitfavorit England hat sich vorzeitig nicht für das Achtelfinale qualifiziert. Vor 68.463 Zuschauern im Al-Khour konnte der Vizeweltmeister am Freitagabend ein 0:0 gegen die USA nicht überwinden. Das Team um Stürmerstar Harry Kane braucht im letzten Gruppenspiel am kommenden Dienstag gegen Wales noch einen Punkt, um aus eigener Kraft weiterzukommen. Die Amerikaner, die ihr letztes Spiel gegen den Iran bestreiten, haben noch alle Chancen, das Achtelfinale der Gruppe B zu erreichen.
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20.35 Uhr: Verletzungsschock: Brasilien muss auf Neymar verzichten
Die brasilianische Nationalmannschaft muss für die verbleibenden zwei Gruppenspiele der WM in Katar auf Superstar Neymar verzichten. Aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung kann der 30-Jährige weder am Montag gegen die Schweiz noch in einer Woche gegen Kamerun spielen, berichteten brasilianische Medien am Freitag übereinstimmend. Die Bänder wurden bei dem Angreifer von Paris St. beschädigt. Germain, sagte Teamarzt Rodrigo Lasmar laut mehreren Portalen.
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Gleiches gilt für Außenverteidiger Danilo, der sich beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien ebenfalls am Knöchel verletzte. Beide Spieler wurden am Freitag untersucht und werden sich nun in den kommenden Tagen einer Physiotherapie unterziehen.
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Neymar verletzte sich am Donnerstagabend in der zweiten Halbzeit gegen die Serben, sein Knöchel war danach stark angeschwollen. „Diese WM wird weitergehen“, verkündete Bundestrainer Tite nach dem Spiel trotzig. Mannschaftsarzt Lasmar sprach kurz nach dem Spiel von einer Verstauchung. Wie lange der Stürmer von Paris St. ausfallen wird, war zunächst unklar. Germaine.
In gewisser Weise passt die Verletzung nun zum persönlichen Turnierfluch des Superstars. Beim Heimturnier 2014 schlug sich der Kolumbianer Juan Camilo Zúñiga so hart mit dem Knie in den Rücken, dass er sich einen Wirbel brach. Neymar verpasste im Halbfinale das 1:7 gegen Deutschland. 2018 reiste er nach einem Mittelfußbruch alles andere als in Hochform zum Turnier nach Russland, wo er vor allem durch seine Epilepsie auffiel. Brasilien schied im Viertelfinale aus. Den Sieg bei der Copa América 2019 verpasste er verletzungsbedingt.
„Heute ist einer der schwierigsten Momente meiner Karriere“, schrieb Neymar am Freitagabend auf Instagram, „und das ist wieder bei einer WM.“ Es tue weh, “aber ich bin mir sicher, dass ich eine Chance bekomme, zurückzukommen.” Er ist der „Sohn des Gottes des Unmöglichen“.
20.32 Uhr: Flick terminiert das Abschlusstraining für das Spanien-Spiel
Für das wichtige zweite Spiel der WM-Gruppe gegen Spanien absolviert die deutsche Mannschaft ihre letzte Trainingseinheit später als gewohnt. Bundestrainer Hansi Flick hat das Abschlusstraining für Samstag um 19.30 Uhr Ortszeit (17.30 Uhr/MEZ) im Al-Shamal-SC-Stadion angesetzt. Das Spiel gegen Spanien beginnt erst am Sonntag um 22.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr/MEZ/ZDF und Magenta TV) im Al-Bait-Stadion in Al-Khour, 70 Kilometer südlich des deutschen Weltstützpunktes .
Flick und ein noch zu nennender Spieler werden bei der obligatorischen Pressekonferenz im Doha North Media Center drei Stunden vor dem Abschlusstraining (14.15 Uhr/MEZ) letzte Informationen zum Spiel geben. Der DFB plant, die Fragerunde im Trainingszentrum im Norden Katars abzuhalten. Die FIFA veranstaltet zu allen Spielen Pressekonferenzen im Medienzentrum, das eine gute Autostunde vom DFB-Hotel entfernt ist.
Nach der 1:2-Niederlage gegen Japan im Auftaktspiel droht der Nationalmannschaft bei einer erneuten Niederlage gegen Spanien das Ausscheiden nach der Vorrunde und Japan holt gegen Costa Rica mindestens einen Punkt.
20.03 Uhr: Die FA macht das Wembley-Stadion zu einem Regenbogen aus Farben
Das Londoner Wembley-Stadion wird zum WM-Gruppenspiel zwischen England und den USA (Anstoß um 20 Uhr im Sportticker WELT) in Regenbogenfarben erstrahlen. Wie die Engländer am Freitagabend kurz vor dem Anpfiff mitteilten, soll die Regenbogenbeleuchtung des Londoner Gotteshauses die LGBTQ+ Community unterstützen. Fußball habe die Kraft, Menschen zusammenzubringen, das Spiel sei für alle, hieß es in dem Tweet.
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Der Regenbogen ist das Symbol der LGBTQI*-Community. LGBT ist die englische Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender. Häufig werden auch die Varianten LGBTQ, LGBTQI oder LGBTQIA+ verwendet. Jeder Buchstabe steht für Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung.
18.57 Uhr: Die Niederlande stehen nach einem Unentschieden immer noch nicht im Achtelfinale
Die Niederlande verpassten den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale. Die Mannschaft von Bond-Manager Louis van Gaal konnte am Freitagabend gegen Ecuador nur ein 1:1 (1:0) erreichen und verpasste den zweiten Turniersieg vor dem letzten…