WM 2022: Verletzungsschock: Brasilien muss auf Neymar verzichten

Die brasilianische Nationalmannschaft muss bei der WM in Katar für die beiden verbleibenden Gruppenspiele auf Superstar Neymar verzichten. Aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung kann der 30-Jährige weder am Montag gegen die Schweiz noch in einer Woche gegen Kamerun spielen, berichteten brasilianische Medien am Freitag übereinstimmend. Die Bänder wurden bei dem Angreifer von Paris St. beschädigt. Germain, sagte Teamarzt Rodrigo Lasmar laut mehreren Portalen.

Gleiches gilt für Außenverteidiger Danilo, der sich beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien ebenfalls am Knöchel verletzte. Beide Spieler wurden am Freitag untersucht und werden sich nun in den kommenden Tagen einer Physiotherapie unterziehen.

Hier finden Sie Inhalte von Twitter

Zur Anzeige eingebetteter Inhalte ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.

Neymar verletzte sich am Donnerstagabend in der zweiten Halbzeit gegen die Serben, sein Knöchel war danach stark angeschwollen. „Diese WM wird weitergehen“, verkündete Bundestrainer Tite nach dem Spiel trotzig. Mannschaftsarzt Lasmar sprach kurz nach dem Spiel von einer Verstauchung. Wie lange der Stürmer von Paris St. ausfallen wird, war zunächst unklar. Germaine.

auch lesen

In gewisser Weise passt die Verletzung nun zum persönlichen Turnierfluch des Superstars. Beim Heimturnier 2014 schlug sich der Kolumbianer Juan Camilo Zúñiga so hart mit dem Knie in den Rücken, dass er sich einen Wirbel brach. Neymar verpasste im Halbfinale das 1:7 gegen Deutschland. 2018 reiste er nach einem Mittelfußbruch alles andere als in Hochform zum Turnier nach Russland, wo er vor allem durch seine Epilepsie auffiel. Brasilien schied im Viertelfinale aus. Den Sieg bei der Copa América 2019 verpasste er verletzungsbedingt.

Hier finden Sie Inhalte von Drittanbietern

Zur Anzeige eingebetteter Inhalte ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.

16.29 Uhr: Der Niederländer leitet das WM-Spiel zwischen Deutschland und Spanien

Der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie pfeift das zweite Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Katar an. Wie der Weltverband Fifa am Freitag mitteilte, wird der 39-Jährige das Spiel gegen Spanien am Sonntag (20 Uhr, im WELT-Sportticker) im Al-Bait-Stadion in Al-Khour leiten.

Nach der Auftaktniederlage in Gruppe E gegen Japan (1:2) ist das Spiel für Deutschland bereits entscheidend. Ein weiterer Ausfall droht wie schon beim Turnier 2018 in Russland in der Vorrunde zu enden.

Makkelie hatte bereits im vergangenen Jahr für die DFB-Elf bei der EM gepfiffen. Im Achtelfinale verlor Deutschland im Londoner Wembley-Stadion gegen England mit 0:2.

15:59 Uhr: Der Gastgeber ist im Begriff zu gehen

Gastgeber Katar steht kurz vor dem Abschluss. Trotz eines kleinen Leistungsschubs verlor der Asienmeister auch sein zweites Gruppenspiel. Nach dem 1:3 (0:1) gegen Senegal ist es unwahrscheinlich, dass Katar als zweiter WM-Gastgeber nach Südafrika (2010) die Vorrunde übersteht.

Bolaye Dia (41. Minute), Famara Diédhiou (48.) und Bamba Dieng (84.) nutzten vor 41.797 Zuschauern zahlreiche Fehler der Gastgeber und brachten den Afrikameister im Kampf um die letzten Acht wieder in die Spur . Der eingewechselte Mohammed Muntari traf für Katar zum 1:2 (78.).

15.07 Uhr: Englands Kapitän protestiert mit Luxusuhr in Regenbogenfarben

Harry Kane hat ein subtiles und gut verstecktes Signal aus Protest gegen Katars Behandlung von Homosexuellen gesendet. Der englische Kapitän trug auf dem Weg zum Spiel gegen den Iran am Montag (6:2) eine regenbogenfarbene Luxusuhr. Erst jetzt wurde die Aktion entdeckt. Preislich liegt die Rolex Daytona Rainbow bei rund 600.000 Euro.

England gehörte zu sieben europäischen Mannschaften, deren Kapitäne bei der Weltmeisterschaft als Zeichen der Solidarität mit schwulen Menschen die „One Love“-Armbinde tragen wollten. Die FIFA verbot die Geste jedoch. Kane hat sich nicht offiziell zu seiner Uhr und dem, wofür sie steht, geäußert.

Hier finden Sie Inhalte von Twitter

Zur Anzeige eingebetteter Inhalte ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.

Kane hatte seine Enttäuschung über das „One Love“-Verbandverbot zum Ausdruck gebracht. “Die Entscheidung wurde mir abgenommen”, sagte der Stürmer nach dem Spiel gegen den Iran.

13.57 Uhr: Argentinischer Trainer: “Finale” gegen Mexiko

Laut Stürmer Lautaro Martínez haben die argentinischen Nationalspieler die bittere 1:2-Niederlage gegen Saudi-Arabien hinter sich. „Wir wissen, was wir wollen. Wir wissen, wie wir wieder aufstehen müssen“, sagte der 25-jährige Inter Mailand-Profi bei der Pressekonferenz zum Spiel an diesem Samstag (20.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Lusail-Stadion gegen Mexiko. Es wird DAS Spiel für uns “Das ist wie ein Finale”, betonte Martínez. Im Falle einer Niederlage wären die Argentinier um Superstar Lionel Messi bei ihrer letzten WM ausgeschieden.

Die Pleite gegen die Saudis liegt hinter ihnen, sagte Martinez. “Wir sind bereit für das nächste Spiel”, das sie nach dem zweiten Todestag von Diego Maradona am Freitag aus einem anderen Grund gewinnen wollen. Der Weltmeister von 1986 starb am 25. November 2020 im Alter von nur 60 Jahren. „Das ist natürlich ein trauriger Tag für uns alle. Wir hoffen, morgen Freude bereiten zu können“, sagte Martínez.

13.22 Uhr: Die Deutschen glauben nicht an eine Wende gegen Spanien

Fast die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland rechnet vor dem Spiel gegen Spanien mit einer erneuten Niederlage der deutschen Nationalmannschaft. Stattdessen glauben 13 % an ein Unentschieden und nur jeder Zehnte rechnet mit einem Sieg (11 %). Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) gab an, das Spiel gegen Spanien nicht live im Fernsehen verfolgen zu wollen. Nur jeder Dritte plant, das Spiel live zu verfolgen.

Kai Havertz steht mit der Nationalmannschaft nach der Auftaktniederlage gegen Japan bereits mit dem Rücken zur Wand

Diese: dpa/Federico Gambarini

Zuvor hatte die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel in Katar gegen Japan mit 1:2 verloren. Spanien schlug dagegen Costa Rica mit 7:0. Um eine realistische Chance auf den Einzug ins Achtelfinale zu haben, muss Deutschland am Sonntag (20 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen Spanien mindestens ein Unentschieden erreichen. Im Falle einer Niederlage wäre das DFB-Team ausgeschieden, wenn Japan gegen Costa Rica mindestens einen Punkt geholt hätte.

Die Niederlage gegen Japan weckte unterdessen bei der Mehrheit der Befragten keine starken Gefühle. 36 Prozent gaben an, sich gleichgültig zu fühlen, nur 7 Prozent waren vom Ergebnis überrascht.

13:09 Uhr: Die Streaming-Angebote von ARD und ZDF gewinnen an Interesse

Im Gegensatz zum Rückgang der Fernsehzuschauer hat die Nutzung von Internet-Livestreams während der WM laut ARD und ZDF im Vergleich zur WM 2018 deutlich zugenommen. Bei der Betrachtung des allgemeinen Interesses an der WM sei auch die verstärkte Nutzung von Livestreams zu berücksichtigen, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. „Viele Menschen haben das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Japan im Stream von ‚sportschau.de‘ und in der ARD-Mediathek verfolgt, auch wegen der frühen Startzeit“, erklärte er. Die Zahlen seien zwar nicht 1:1 mit den Zuschauerzahlen im Fernsehen vergleichbar, „geben aber dennoch einen wichtigen Hinweis auf das allgemeine Interesse“.

Nach ARD-Informationen vom Freitag wurden die Sendungen auf „sportschau.de“ und im Medienzentrum rund 12,5 Millionen Mal aufgerufen. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zur WM 2018, genau…

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *