Tipps für starke Knochen

Ab dem dreißigsten Lebensjahr beginnen unsere Knochen zu altern. Fast jede dritte Frau und jeder fünfte Mann sind von Knochenschwund betroffen. Es gibt einige Tipps vom Universitätsspital Zürich, wie man rechtzeitig gegensteuern kann.

Leitartikel – 15. November 2022

Bild: Pixabay

Osteoporose ist eine heimtückische Knochenkrankheit. Im Laufe der Jahre baut sich die Knochensubstanz im gesamten Skelett ab, wodurch sich die Struktur unserer Knochen verändert. Dadurch werden menschliche Knochen poröser und instabiler. Osteoporose bleibt oft jahrelang unbemerkt, weil Knochenschwund selbst keine Schmerzen verursacht. Schätzungen zufolge leiden eine von drei Frauen und einer von fünf Männern an Knochenschwund. Dabei scheinen die jeweiligen Geschlechtshormone eine Rolle zu spielen, da beispielsweise die Testosteronproduktion bei Männern langsamer abnimmt als bei Frauen, die bereits nach den Wechseljahren einen natürlichen Östrogenmangel haben.

Folgende Tipps helfen laut Universitätsspital Zürich, das steigende Osteoporose-Risiko zu reduzieren:

  • Bewege dich und bleibe in Bewegung: Kurze, schnelle Stöße wie Laufen und Springen würden deine Körperzellen stärker stimulieren als sanfte Bewegungen wie Schwimmen und Radfahren. Im Alter sollte man sich mehr bewegen, sowie Ausdauer und Kraft trainieren.
  • Drei Portionen Milchprodukte am Tag (zum Beispiel Joghurt, 30 g Hartkäse und 200 ml Milch) erhöhen den täglichen Calciumbedarf. Aber auch das Eis ist wichtig.
  • Ein etwa 30-minütiges Sonnenbad am Tag um die Mittagszeit ist gut für die Vitamin-D-Zufuhr, das dafür sorgt, dass Calcium besser aufgenommen wird.
  • Generell sollte Alkohol nur in geringen Mengen konsumiert werden. Ein Bier (3dl) für Frauen und zwei Bier (3dl) für Männer am Tag sind in Ordnung.
  • Rauchen entzieht dem Körper laut Universitätsklinikum wichtige Vitamine und Nährstoffe. Besser ganz mit dem Rauchen aufhören.
  • Es ist wichtig, Über- oder Untergewicht zu vermeiden. Ein idealer Body-Mass-Index (BMI) liegt zwischen 20 und 25.

Quelle: Blogbeitrag Universitätsspital Zürich (vollständiger Artikel)

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