Russische Raketen in Kiew |
Klitschko: „Putin spricht unsere Kinder an“
Darauf reagiert Klitschko nun Raketenangriffe in der Hauptstadt der Ukraine!
Am Montag gab es im Zentrum von Kiew viele Explosionen, sogar ein Kinderspielplatz wurde von Raketen getroffen. Der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko (51), rief die Menschen dazu auf, während der Anschläge Schutz zu suchen. Jetzt spricht er mit BILD und reagiert auf den russischen Terror!
Vitali Klitschko “Putin zielt auf unsere Kinder!”
Quelle: BILD 11.10.2022
Gleich zu Beginn stellt er klar: „Putin hat es auf unsere Kinder, unsere Zivilisten abgesehen! Wenn die Russen über den Kampf gegen radikale Faschisten und die ukrainische Armee sprechen, ist das alles Lüge, es kämpft gegen gewöhnliche Zivilisten.”
Dann sagte er zu BILD: „Putin versucht uns Angst zu machen, er brennt das Haus unseres Landes nieder. Stattdessen sind die Menschen wütend auf den russischen Hass und auf Putin und wollen unser Land verteidigen. Wir wollen nicht weglaufen.“ wir wollen hier in einem friedlichen Land leben. Diese Aktivitäten provozieren noch mehr Wut und genau das, was Putin erwartet: Wir werden hier bleiben, wir werden kämpfen und wir wollen unsere Zukunft verteidigen.“
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“Wir beten, wir wollen von unseren Partnern Raketenabwehrsysteme für unsere Stadt, denn Sicherheit spielt in unserer Stadt schon immer eine große Rolle.”
Der “Terror” der Russen und die wachsende Isolation werden ihren Tribut fordern, sagte Klitschko. Er sagt: “Jede russische Familie wird Putin und der Regierung die Frage stellen: ‘Wo ist mein Bruder, mein Sohn?’ Mein Bekannter, mein Verwandter ist tot! Was ist der Grund für diesen sinnlosen Krieg?’“
Die Verhandlungen mit Russland wurden abgeschlossen Klitschko aktuell: “Wir fühlen uns als Geiseln. Putin hat große Teile unseres Territoriums annektiert, so viele Menschen getötet. Und er sagt: ‘Lasst uns Kompromisse eingehen, redet!’ Ich denke, der einzige Kompromiss ist: Wir sind bereit zu reden, wenn der letzte russische Soldat unser Territorium verlassen hat.”
Paul Ronzheimer, BILD-Stellvertreter und Kriegsberichterstatter