Mit einem Wert von 560 Millionen Euro Deutsche Flugabwehrsysteme in der Ukraine innerhalb weniger Tage

Mit einem Wert von 560 Millionen Euro

Deutsche Flugabwehrsysteme in der Ukraine innerhalb weniger Tage

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (57, SPD) ist zum ersten Mal seit Kriegsbeginn in der Ukraine!

Dort versprach er der Ukraine die schnelle Lieferung einer ersten Einheit des bodengestützten Luftverteidigungssystems Iris-T SLM.

► Das System soll in wenigen Tagen zur Abwehr der Ukraine gegen Russland eintreffen, kündigte er am Samstag in der Hafenstadt Odessa an.

Bei ihrem ersten Besuch in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar wurde sie von ihrem ukrainischen Amtskollegen Oleksiy Reznikov (56) empfangen.

Deutschland will zunächst insgesamt vier der Iris-T SLM-Systeme für jeweils 140 Millionen Euro in die Ukraine liefern.

Ein System besteht aus vier Fahrzeugen: einem Feuerleitgerät und drei Raketenwerfern. Es sollte in der Lage sein, eine durchschnittliche Stadt vor Luftangriffen zu schützen

Foto: Diehl Defence

Im Hafen von Odessa erfuhr der Minister auch vom Einsatz eines von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Flugabwehrpanzers Gepard.

► Deutschland lieferte insgesamt 30 dieser Panzer an die Ukraine, darunter etwa 6.000 Schuss Munition. Laut Lambrecht dient das System dem Schutz “kritischer Infrastruktur”, also der Abwehr russischer Luftangriffe. Er sprach auch mit dem in Deutschland ausgebildeten Gepard-Team.

Auch interessant

Ein geplanter Besuch der etwa 40 Kilometer von der Front entfernten Stadt Mykolajiw musste aus Sicherheitsgründen wegen drohender russischer Raketen- und Artillerieangriffe abgesagt werden.

In der Gegend wollte Lambrecht ursprünglich gemeinsam mit Reznikov Waffenstellungen, Ausbildungsstätten und Minenräumungsaktivitäten besichtigen.

Wegen eines 45-minütigen Fliegeralarms musste sich Lambrecht am Nachmittag in einem Bunker verstecken.

► Reznikov sagte, die Russen hätten eine Kalibr-Rakete abgeschossen, wahrscheinlich von einem Schiff aus. Im Bunker kündigte Reznikov die Lieferung von Schiffsabwehrraketen an.

Zu den Forderungen der Ukraine an die Bundesregierung zur Lieferung von Panzern bekräftigte Lambrecht: „Deutschland hat immer deutlich gemacht, dass wir es in diesem Bereich nicht alleine schaffen werden die Panzerhaubitze, die wir zusammen mit den Niederlanden geliefert und auch trainiert haben.”

Lambrechts Besuch in der Ukraine wurde aus Sicherheitsgründen zunächst geheim gehalten.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *