Bittere Niederlage in Basel: Der FC St.Gallen verlor nach Platzverweis und spätem Gegentor mit 2:3
Keine Punkte für die Grünweiss: Der FC St.Gallen siegt zuerst in Basel. Nach einem Doppelpack der Basler und einer Roten Karte für Basil Stillhart sind die Espens aus dem Nichts zurück im Spiel und reisen dennoch ohne Punkt nach Hause.
Fünf Tore, darunter ein kurioses Eigentor; eine Entlassung; eine Strafe; Vor allem aber ein Spiel, das spannender nicht sein könnte: Die 22’630 Fans im Basler St.Jakob-Park sehen viel beim Auftritt des FC St.Gallen. Die Ostschweizer, die mit einem Sieg mindestens eine Nacht in Führung liegen könnten, starteten ideal in die Partie: Nach einem fantastischen Angriff über die linke Seite köpfte Jérémy Guillemenot nach nur sechs Minuten für die Gäste ein
Unglückliches Eigentor von Zigi und Platzverweis von Stillhart
Zwischen Minute 15 und 17 wiederholen sich die Ereignisse zum ersten Mal. Zunächst staubte Zeki Amdouni eine starke Parade von Lawrence Ati Zigi zum 1:1 ab. Zwei Zeigerumdrehungen später ist es der Torhüter von St. Gallen, der den Ball nach Amdounis Tor ungehalten ins eigene Tor lenkt. Der Ball hatte zuvor den Pfosten und von dort den Rücken des Ghanaers getroffen. Doch die Probleme waren nicht genug: Nach rund 35 Minuten und einer Intervention von Basil Stillhart, die Schiedsrichter Sandro Schärer als Notbremse wertete, lagen die Espens auf zehn zurück.
In der zweiten Halbzeit deuteten zunächst nur wenige an, dass Sant-Gallencs in dieses Spiel zurückkehren würde. Der Ausgleichstreffer von Lukas Görtler, der einen Elfmeter an der Seitenlinie versenkt, fällt aus heiterem Himmel und nach Intervention des VAR. Den Ausgleich mit der Zeit schafften die St.Galler nicht: In der 83. Minute fand eine weitere treffsichere Hereingabe des starken Michael Lang Bradley Fink in die Mitte, der Zigi mühelos zum 3:2 schlug.