Pascal K. (23) hat seinen „Freund“ Linus A. (†24) in einer Höhle am Bruggerberg lebendig begraben
Sein Opfer soll “so beschissen” sein wie er
Ihm wird vorgeworfen, sein Opfer in einer Höhle im Bruggerberg lebendig begraben zu haben. Ab heute steht Pascal K. wegen Mordes vor dem Bezirksgericht Brugg.
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Die Leiche von Linus A. (†24) wurde erst nach einem Jahr gefunden.
Am 5. April 2020 machte eine Familie auf dem Bruggerberg oberhalb von Brugg AG einen grausigen Fund. In einer Höhle fand er die Leiche des seit einem Jahr vermissten Linus A.** (†24). Später wird klar: Der junge Mann wurde Opfer eines Verbrechens: Er wurde lebendig begraben. Seit heute steht der mutmassliche Täter, Aargauer Pascal K.* (23), vor dem Bezirksgericht Brugg. Die Staatsanwaltschaft will ihn unter anderem wegen Mordes für 16 Jahre und vier Monate hinter Gittern sehen. Nach Angaben des Staatsministeriums hat er gestanden.
Die Anklageschrift besagt, dass der Angreifer und das Opfer Freunde waren und zusammen unterwegs waren. Der angeklagte IV-Empfänger war eifersüchtig auf seinen Freund, weil er einen Job hatte und sich mehr leisten konnte. K. wollte, dass sein Opfer “so beschissen” sei wie er.
Die letzte “Herausforderung” war tödlich
Deshalb fing Pascal K. an, sein nächstes Opfer zu plagen. Dazu simulierte er Linus A., dass man an verschiedenen “Challenges” teilnehmen müsse. Und er drohte, die Freundschaft zu beenden, wenn er nicht spiele.
Am 7. April 2019 bestand die Herausforderung von Linus A. darin, die Bruggerberghöhle zu betreten. Laut Anklage rollte Pascal K. einen 60 Kilo schweren Stein vor die winzige Öffnung (30 x 50 cm). Das Opfer geriet in Panik und bettelte um sein Leben. Doch der Angeklagte schüttete weiter Material vor dem Eingang aus. Bis er nichts mehr hörte. Dann machte Pascal K. vor der Höhle ein Feuer und machte ein geschmortes Gehirn.
Es ist nicht der erste Tötungsversuch
Linus A. hatte keine Chance, die Höhle zu überleben. Er erfror innerhalb eines Tages in dem Erdloch, das 8,7 Grad erreichte.
K. wird zudem ein versuchter Mord eine Woche zuvor in Monte Cimetta im Kanton Tessin vorgeworfen. Linus A. sagte seinem “Freund” auf einer Exkursion, dass er sich nicht so oft treffen wolle. Dann schubst ihn Pascal K. den steilen Hang hinauf! Die Rega musste den leicht verletzten Mann mit einer Seilwinde bergen. Allerdings wollte Linus A. seinen „Freund“ am Tag seines Todes ein letztes Mal treffen, für eine letzte Herausforderung.
* Bekannter Name** Name geändert