Diese neuen Waffen sollen die Ukraine vor Putins Raketen schützen

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Deutschland will die Ukraine mit dem Raketenabwehrsystem Iris-T SLM der neuesten Generation unterstützen.

Modernste Radarsysteme, ein Schutzschild von 40 Kilometern und Präzisionsraketen: Das deutsche Raketenabwehrsystem Iris-T SLM ist eines der modernsten Abwehrsysteme der Welt. Insgesamt vier dieser Systeme sollen in die Ukraine geliefert werden.

Nachdem Russland am Montag einen Großteil der Ukraine bombardiert hatte, wurde heute das erste Verteidigungssystem in die Ukraine geliefert. Das teilte Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (57) am Montag mit. Drei weitere Systeme sind für Anfang nächsten Jahres geplant.

Iris-T setzt einen Schutzschirm ein

Das bodengestützte Luftverteidigungssystem Iris-T SLM kostet umgerechnet 135 Millionen Franken pro Einheit und hat eine Reichweite von 40 Kilometern, berichtet die «Bild»-Zeitung. Die Besonderheit des hochmodernen Systems ist das 360-Grad-Radar. Dadurch können Angriffe aus allen Richtungen abgewehrt werden, ohne dass das System bewegt werden muss.

Die Raketen können zur Verteidigung gegen iranische Flugzeuge, Hubschrauber, Raketen und Kamikaze-Drohnen eingesetzt werden.

Dank des Iris-Systems können Sie eine Art riesigen Schutzschirm aufspannen. Er ist 40 Kilometer breit und 20 Kilometer hoch. In diesem Bereich kann das deutsche Verteidigungssystem jede auf die Ukraine abgefeuerte Artillerie zerstören.

Biden übergab schwere Waffen: Hier feuert die Ukraine US-Granaten auf Ziele im Donbass (02:04)

Auch die USA liefern Systeme

Auch US-Präsident Joe Biden (79) hat der Ukraine mehr militärische Hilfe zugesagt, „einschließlich fortschrittlicher Luftverteidigungssysteme“. Nach Angaben des Portals „Politico“ werden zwei moderne landgestützte Luftverteidigungssysteme in die Ukraine geliefert.

Diese Systeme können auch Helikopter, Drohnen und Raketen abschießen. Welche Systeme genau geliefert werden sollen, ist noch nicht bekannt.

Im Kreml sorgt die Entscheidung jedoch bereits für Unmut. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur Interfax: “Das wird den Konflikt länger und schmerzhafter für die ukrainische Seite machen. Aber das wird nichts an unserem Ziel und dem Endergebnis ändern”, zitierte Interfax den Sprecher des russischen Präsidenten.

Die USA haben die Ukraine in den vergangenen Monaten wiederholt mit Waffen unterstützt. Die Ukrainer erhielten unter anderem die von Russlands Präsident Wladimir Putin (70) gefürchteten Himar-Raketenwerfer.

Himars steht für High Mobility Artillery Rocket System. Dieses Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem kostet mehr als fünf Millionen Franken. Die Raketen fliegen zwischen 70 und 80 Kilometer weit und sind sehr genau.

Die neuen Waffen werden wahrscheinlich nicht alle russischen Angriffe auf die Ukraine abwehren. Dazu wäre es notwendig, in der Ukraine ein Netzwerk von Raketenabwehrsystemen aufzubauen. Kritische Infrastrukturen können besser geschützt werden, aber die Gefahr für die Zivilbevölkerung bleibt. (Onkel/Mann)

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