Folge des Sparprogramms
CS schließt alle acht Filialen!
Das Sparprogramm der Credit Suisse wird auch im Filialnetz der Grossbank Spuren hinterlassen. In einem ersten Schritt wird die Bank bis Ende Februar 2023 14 ihrer 109 Schweizer Filialen schliessen. Zwei weitere Filialen werden in Beratungsstellen umgewandelt.
Welche Ämter geschlossen werden, ist noch unklar.
Der Umbau der Credit Suisse schreitet voran: Die Grossbank schliesst alle acht Filialen in der Schweiz. Gemäss dem Wirtschaftsportal «finews.ch» bleiben per Ende Februar 2023 noch 95 Filialen übrig. Zudem wird die CS zwei weitere Filialen in Beratungsstellen umwandeln. Die Bank informierte die betroffenen Mitarbeiter am Montag. Welche Ämter betroffen sein werden, ist noch nicht bekannt.
Über die Zahl der Stellen, die durch die Schliessungen wegfallen, macht die CS keine Angaben. Wie die Bank jedoch bereits angekündigt hat, werden bis Ende Jahr allein in der Schweiz 500 Vollzeitstellen abgebaut, weltweit bis dahin 2700 Stellen.
Ende Oktober kündigte die Bank zudem an, bis 2025 9000 ihrer derzeit 53’000 Stellen abzubauen und die Kosten um 2,5 Milliarden Franken zu senken. Die Reduzierung des Filialnetzes ist jedoch keine Folge. Getrieben wurde die Entscheidung laut einem CS-Sprecher vor allem durch das veränderte Kundenverhalten, das zunehmend Online- und Mobile-Angebote nutzt. Daher würden die Filialen weniger frequentiert. Dieser Prozess wird im Rahmen kürzlich angekündigter Kostenmaßnahmen beschleunigt. (pbe/smt/SDA)
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