Wie Bild berichtet, kam es am Mittwoch zu einem Gespräch zwischen Hinteregger, seinem Berater Christian Sand und Sportdirektor Markus Krösche. Darin heißt es, er habe die Entscheidung verkündet.
Hinteregger fiel mit Fehltritten auf
Hinteregger hat in der Vergangenheit immer wieder mit Fehltritten auf sich aufmerksam gemacht. Nach dem Gewinn der Europa League hat er zu lange gefeiert und sich von seinen Teamkollegen nicht verabschiedet. Zudem hat der freie Journalist Michael Bonvalot kürzlich die Geschäftsbeziehung zwischen Eintracht-Profi Martin Hinteregger und dem österreichischen FPÖ-Politiker Heinrich Sickl aufgedeckt, dem Verbindungen zur extremen Rechten nachgesagt werden (hier lesen Sie mehr).
Hinteregger weiter in der Vermittlung: „Im vergangenen Herbst hatte ich erste Gedanken, zum Saisonende aufzuhören. Ich war sportlich in einer schwierigen Phase: Meine Leistung war schwankend. Die Siege fühlten sich für mich nicht mehr so gut an.“ ist uns dann einfach aufgefallen.
Hinteregger über Sickl: „Umfang wurde erst im Nachhinein geklärt“
Zu Sickl sagt er: „In den letzten Wochen hat mein ‚Hinti-Cup‘, den ich mit Herz und Seele und mit gutem Gewissen gefeiert habe, eine Reihe von Themen aufgeworfen, deren Tragweite erst im Nachhinein klar wird. Emotionen, vielleicht leichtsinnige Worte meinerseits haben für Irritationen gesorgt und ich möchte mich dafür entschuldigen. Es tut mir so leid. aufs Schärfste. Jeder, der mich kennt, weiß das.“
Er weiß immer noch nicht, was die Verteidigung mit seiner Zeit anfangen will. Aber er sagt, es gehe ihm darum, “Abstand zu gewinnen und mein Leben neu zu ordnen”. Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, sagt: „Martins Schritt verdient Respekt und Anerkennung. Nicht weniger wichtig sind seine aufrichtigen Entschuldigungen für sein Verhalten in den vergangenen Tagen und Wochen und seine klare und glaubwürdige Distanzierung von Ideen. Rechts bleibt er dabei Frankfurt als verdienter Spieler und Europapokalsieger sind immer willkommen.“