Werder Bremen verliert DFB-Pokal-Krimi im Elfmeterschießen in Paderborn!

sehr bitterer Nachmittag! In der zweiten Runde des DFB-Pokals unterlag der SV Werder Bremen nach einer starken Aufholjagd dem SC Paderborn im Elfmeterschießen mit 7:6 und schied aus dem Wettbewerb aus.

Paderborn – Es war ein echter Krimi, die im Vorfeld vermutete Show – und sie endete nicht gut für den SV Werder Bremen. In der zweiten Runde des DFB-Pokals verlor das Team von Trainer Ole Werner am Mittwochabend im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten SC Paderborn mit 4:5 (2:2, 2:2, 0:2). Pech hatte ausgerechnet Leonardo Bittencourt, der seine Mannschaft zunächst zurück ins Spiel geführt hatte, bevor eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der Verlängerung die Bremer Stimmung erwärmte.

Im Vergleich zum Ligaspiel gegen Mainz (0:2) musste Werner drei personelle Veränderungen in seiner Startelf vornehmen. Milos Veljkovic kehrte nach überstandener Verletzung des angeschlagenen Kapitäns Marco Friedl (Adduktorenprobleme) ins Team zurück, während Jens Stage für Christian Groß (erkrankt) auf dem Spielberichtsbogen stand. Oliver Burke gab derweil sein Debüt für Werder Bremen im Sturm und ersetzte den gesperrten Marvin Ducksch. Im ersten Durchgang standen jedoch die gegnerischen Angreifer im Mittelpunkt.

Werder Bremen scheidet im DFB-Pokal nach Elfmeterschießen gegen den SC Paderborn aus

In der 2. Liga hat der SC Paderborn bisher sechs von sieben Spielen im eigenen Stadion gewonnen, 24 der 32 Heimtore erzielte die Mannschaft und Werder dürfte diese Heimstärke schmerzlich spüren. Nach einer guten Chance der Gäste durch Mitchell Weiser (2.) entwickelte sich ein unübersichtliches Spiel, in dem Paderborn mit großer Effektivität glänzen sollte. Unterstützt wurden die Ostwestfalen jedoch durch schiere Fahrlässigkeit des SV Werder Bremen. Vor Paderborns 1:0 hatte Romano Schmid in der gegnerischen Hälfte unnötigerweise den Ball verloren, danach ging es schnell. Nach einem tiefen Pass nahm Marvin Pieringer seinen Stürmerkollegen Felix Platte ins Visier, der weder von Anthony Jung noch von Niklas Stark in der Mitte entscheidend angegriffen wurde, und setzte den Ball gezielt ins Tor (22.).

Es war ein Tor, das den Hausherren sichtlich Auftrieb gab, während Werder Bremen nicht in Führung gehen konnte. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang dem Bundesligisten ein bemerkenswerter Abschluss: Nach einem guten Pass von Stage verfehlte Burke zunächst den Ball, ehe Niclas Füllkrug im zweiten Anlauf Paderborner Schlussmann Leopold Zingerle bezwang (40.). ‘). Wenig später traf er erneut auf die andere Seite, da sich die Werder-Abwehr erneut sehr verschlafen präsentierte.

DFB-Pokal-Aus beim SC Paderborn: Werder Bremen ist in der ersten Halbzeit komplett eingeschlafen

Julian Justvan bediente den schnellen Sirlord Conteh mit einem tiefen Pass, der Flügelstürmer wurde von Milos Veljkovic nur getroffen statt bedrängt – und schob den Ball an Jiri Pavlenka vorbei ins Tor – 2:0. Auch der Werder-Schlussmann sah in der Szene nicht gut aus, weil er die Linie nicht verlassen musste (40.).

In der Pause reagierte Werner auf die schwache Leistung seines Teams: Lee Buchanan ersetzte Jung, Niklas Schmidt betrat die Bühne. Aber das machte es erstmal nicht besser. Die ersten gefährlichen Schüsse nach dem Wechsel kamen von den Einheimischen: Kapitän Ron Schallenberg hatte zwei gute Chancen (53./56.). Paderborn war zu diesem Zeitpunkt dem dritten Tor deutlich näher als Werder Bremen, was Werner zu zwei weiteren Wechseln veranlasste. Eren Dinkci gab in dieser Saison mit dem blassen Burke (57.) sein Pflichtspieldebüt. Bald darauf konnte auch Leonardo Bittencourt (in der 64. Minute für Schmid eingewechselt) spielen, was sich schnell auszahlte.

Leonardo Bittencourt verfehlt: SC Paderborn schaltet Werder Bremen im DFB-Pokal aus

Nach Ballgewinn von Stark brachte Weiser den Joker in eine gute Abschlussposition und Leonardo Bittencourt traf mit einem abgefälschten Schuss nur 70 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 1:2 (66.). Werder Bremen lief weiter, während Paderborn auf den entscheidenden Konter wartete. In der 76. Minute war es erneut Bittencourt, der nach einem guten Doppelpass mit Dinkci für Gefahr sorgte, den Ball aber nicht optimal traf. Der 28-Jährige war an fast allen Offensivaktionen der Bremer beteiligt und schaffte so das 2:2 mit auf den Weg. Mit einer Ecke fand er den Kopfball von Weiser, der Zingerle im Paderborner Tor keine Chance ließ – 2:2 (84.). Mit diesem Ergebnis ging es wenig später in die Verlängerung, die Werder nach einer deutlichen Leistungssteigerung durchaus verdient hatte. Und jetzt wurde es richtig turbulent.

In der 101. Minute köpfte Füllkrug zum 3:2 ein – dachten zumindest alle. Schiedsrichter Frank Willenborg ordnete zunächst ein Tor an, nahm das Tor aber nach Rücksprache mit seinem Assistenten zurück, weil er gesehen hatte, wie Fabio Chiarodia Robert Leipertz schubste. Eine fragwürdige Entscheidung, die übrigens ohne Video-Schiedsrichter getroffen wurde, weil dieser im Pokal erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz kommt. Erst nach einer mehrminütigen Unterbrechung und wütenden Protesten des SV Werder Bremen wurde die Partie wieder aufgenommen, in der 120. Minute kam es zum Elfmeterschießen. Nachdem die ersten acht Schützen souverän verwandelt hatten, hatte Bittencourt Pech und verfehlte Zingerle. Richmond besiegte dann Tachie Pavlenka und schlug den SC Paderborn in der nächsten Runde im Elfmeterschießen mit 5:4. (dco/kni)

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Leonardo Bittencourt verfehlt, Werder Bremen verliert Elfmeterkrimi gegen den SC Paderborn! Liveticker zum Nachlesen

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20.48 Uhr: Also wieder Fokus auf die Liga. Am Samstag geht es weiter gegen Freiburg. Hoffentlich lesen wir uns wieder. Habt trotzdem einen schönen Abend!

20.47 Uhr: Es ist bitter. Nach einem tollen Kampf ist es der Pate Bittencourt, der Werder wieder an die Spitze gebracht hat, der als einziger scheitert. Paderborn feiert, Werder weg.

20:46: Tachie trifft. Paderborn gewinnt, Werder fällt.

20.45 Uhr: Jetzt kann Paderborn alles machen.

20.44 Uhr: Und Zingerle hört auf.

20.44 Uhr: Bittencourt ist an der Reihe.

20.44 Uhr: Auch Srbeny trifft, 6:6. Alle 911 geschossen!

20.43 Uhr: Es ist auch sehr sicher. 6:5

20:43 Uhr: Eiskalt oben links. 5:5 Gruev unten.

20.42 Uhr: Muslija ist an der Reihe.

20.42 Uhr: Auch Schmidt trifft, an den Pfosten und drinnen. 5:4

20.42 Uhr: Justvan gleicht aus, 4:4.

20.41 Uhr: Jetzt Veljkovic. Und Marke! 4:3

20.40 Uhr: In der Mitte wird Pavlenka geladen. 3:3

20.40 Uhr: Jetzt Leipertz gegen Pavlenka.

20.39 Uhr: Tor! Unten links ist der Füllkrug! 3:2

20.38 Uhr: Der Füllkrug beginnt.

20.37 Uhr: Das Tor, hinter dem sich der Gästeblock befindet, wird geschossen.

20.36 Uhr: Torwarttrainer Christian Vander bereitet seinen Torhüter mit einem Zettel auf das Elfmeterschießen vor. Ich hoffe, es hilft!

20.35 Uhr: Pavlenka oder Zingerle, wer kann seinem Team mehr helfen?

20.33 Uhr: Ende! Es ist ein Elfmeterschießen! Paderborn ist sauer und hätte sich noch eine Ecke gewünscht. Aber Willenborg hat genug gesehen.

Werder Bremen gegen SC Paderborn – DFB-Pokal-Liveticker: Höchstspannung, Werder geht ins Elfmeterschießen

120. Min: Paderborn will nicht ins Elfmeterschießen! Jetzt ist es Obermair, der sein Ende erreicht, aber Pavlenka ist wieder dabei.

119. Min: Der Ball ist im Werder-Tor, aber Willenborg pfeift vor Freude, als Füllkrug von Schallenberg gefoult wird. Heuers Freude war erstickt.

118. Min: Es geht Schlag auf Schlag: Aus dem Eck kommt ein Bumerang, Paderborn kontert, Srbeny schießt, Pavlenka pariert.

117. Min: Fast ein unglaubliches Eigentor von Rohr! Er will Zingerle aus spitzem Winkel spielen, zielt aber mehr aufs lange Eck. Ganz knapp geht der Ball am Pfosten vorbei!

116. Min: Es gibt Ecke für Paderborn, die aber nur zu einem Schuss führt.

115. Min: Nächstes Foul von Schmidt, Füllkrug köpft rein, vergeblich für Paderborn.

114 min: Gruev schlägt sich dieses Jahr das Knie auf. Das ergibt Gelb. richtige Entscheidung

113. Min: Nach einem Freistoß von Bittencourt flankt Tachie, wird aber erst von einem, dann von zwei und schließlich von sechs Verteidigern niedergeschlagen. Das hat gut geklappt, das hätte ein teurer Konter werden können.

111. Min: Hier tut sich was! Zuerst schickt er Tachie mit einem langen Ball rein, Pavlenka ist etwas früher am Ball und klärt. Den nächsten Konter scheiterte Füllkrug, der Ball kam sofort zurück, am Ende musste Pavlenka retten!

110. Min: Schmidt und Buchanan spielen links gemeinsam frei, dessen Hereingabe geht aber nicht. Pieper versteckt sich im Rückraum, jagt den Ball weit, hoch über das Tor.

108. Min: Bei einer Vier-gegen-Vier-Situation wird Dinkci im Strafraum angespielt, doch Paderborn klärt gerade noch zur Ecke.

106. Min: Die Halbzeit beginnt zum letzten Mal. Kann Werder noch den Siegtreffer erzielen?

20.15 Uhr: Füllkrug klärt, Willenborg pfeift zur Halbzeit.

105.+3: Noch eine Ecke von Paderborn.

105.+1: Paderborn wechselt erneut. Pieringer geht, Srbeny kommt.

105. Min: Der Eckball wird wiederholt, weil Chiarodia ein Foul beging, bevor der Ball im Spiel war. Wieder köpft Füllkrug den Ball, doch Zingerle fängt ihn locker ab.

Werder Bremen gegen SC Paderborn – DFB-Pokal-Liveticker: Niklas-Füllkrug-Tor wird zurückgezogen

104. Min: Und wer sein Tor betrogen hat, glaubt es nicht! Gehen Sie an der Seitenlinie zu einem…

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