Assassin’s Creed gibt es seit 15 Jahren. Seitdem jagt die Bruderschaft Zeit und Raum, pendelt wild zwischen Moderne und Antike, Mittelalter und Renaissance und lässt uns die Pyramiden ebenso erklimmen wie die Fassaden großer Metropolen wie London oder Paris. Mit dem letzten Teil der Serie „Walhalla“ sind wir bei den Wikingern angelangt. Es gibt Assassin’s Creed-Bücher, Assassin’s Creed-Comics, Assassin’s Creed-Filme, Assassin’s Creed-Charaktere, Assassin’s Creed-Cosplay-Kostüme und sogar ein Assassin’s Creed-Kochbuch. Zuletzt machte sich jedoch eine gewisse Müdigkeit bemerkbar. Das Gameplay, das Stealth, Parcours und akrobatische Kämpfe kombiniert, hat sich von Spiel zu Spiel nicht wesentlich verändert.
Ein Rückblick, der auch ein Blick nach vorne ist
Das Rezept, immer neue, noch spektakulärere Locations zu bekommen, mit noch größeren Arealen, noch mehr Charakteren und einer noch offeneren Welt, blieb auch konstant. Den Effekt, dass es so viel zu tun gibt, dass man irgendwann gar nicht mehr weiter weiß, kennt man auch von anderen ähnlichen Spielen. Aber “Assassin’s Creed” war immer ein Vorreiter und bot genügend Raum, um Neues auszuprobieren. Am Ende bedeutete das jedoch fast immer, mehr Inhalte einzubeziehen und sich mehr Mühe zu geben, die…
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