Vorarlberg: Zehn Menschen werden von einer Lawine verschüttet

Aktualisiert am 26. Dezember 2022, 02:25

Lawine in Österreich: Die Polizei fehlt nicht mehr: Eine Person wurde schwer verletzt

Am 1. Weihnachtsfeiertag ereignete sich im Skigebiet Lech/Zürs eine Lawine. Zunächst ging man von zehn Verschütteten aus. Dann gab die Polizei Entwarnung.

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Jonas Bucher

Yasmin Rösner

Die Retter steigen wieder ins Tal hinab.

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Das ist es, worum es geht

  • Eine Lawine hat am Sonntag den österreichischen Skiort Lech/Zürs getroffen.

  • Nur acht Personen konnten gerettet werden.

  • Zwei Personen wurden über Nacht noch vermisst.

  • Dann wurde alles klar.

  • Laut Polizeiberichten wird das Gebiet jedoch vorsorglich am Montag erneut durchsucht.

Nach aktuellem Stand gibt es in Österreich keine Opfer einer Lawine. Nach Angaben der Polizei wurden alle Vermissten gefunden. „Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass es keinen Mangel an Menschen gibt. Die Such- und Rettungsaktion wurde gegen 23 Uhr eingestellt.

Es gab vier Verletzte, einer davon schwer, aber sechs weitere Personen wurden nicht von der Lawine begraben. Am Montag findet jedoch eine Sicherheitsdurchsuchung statt.

Kurz zuvor nahmen Retter zwei mögliche Opfer auf, sagte ein Sprecher des Einsatzkommandos am Sonntagabend. Anhand von Videos eines Zeugen wurde zunächst angenommen, dass zehn Menschen begraben wurden, aber acht der zehn Personen wurden inzwischen identifiziert. Sie waren sicher und kaum aus der fallenden Lawine heraus.

Nach dem Unfall wurde ein Skifahrer aus den Schneemassen gerettet. Zeitweise waren fast 200 Helfer auf der Suche nach dem Lawinenkegel unterhalb des Trittkopfs am Arlberg.

Was ist passiert? Am Nachmittag des 1. Weihnachtstages ereignete sich im Skigebiet Lech/Zürs im österreichischen Bundesland Vorarlberg eine Lawine. Die Lawine ging gegen drei Uhr nachmittags nieder. Seine Füße haben die Skipiste erreicht.

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Die Lawine ging gegen 15 Uhr im Skigebiet Lech/Zürs nieder.

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Rund 200 Rettungsschwimmer sind im Einsatz.

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Nach ersten Berichten wurden im Trittkopf-Areal bis zu zehn Menschen begraben, zwei Personen wurden später zitiert.

Google Maps

Wegen Wind und Neuschnee herrschte in diesem Gebiet am Sonntag großflächige Lawinengefahr. Eine große Suchaktion hat begonnen. Mehrere Hubschrauber aus Vorarlberg und Tirol sowie Suchtrupps mit Lawinenhunden waren auf dem Weg zur Absturzstelle.

Etwa 200 Rettungsschwimmer im Einsatz

Eine Person sei verletzt worden, hieß es am späten Nachmittag. Etwa 200 Retter wurden entsandt.

Die Einsatzkräfte bitten um Hinweise: Personen, die nützliche Hinweise zum Lawinenverlauf oder zu vermissten Personen geben können, wenden sich bitte an das Polizeiinspektorat Lech (+43 (0) 59 133 8105).

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