Foto: Egor Ljaschenko
Prävention und Prophylaxe bei Kindern sind Teil der ZFA-Ausbildung
Am Zahngesundheitstag am 25. September macht Sylvia Gabel, Leiterin des Fachbereichs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) des Verbandes der Heilberufe eV, auf die Rolle ihrer Berufskollegen bei der Verbesserung der Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. in Deutschland
„Wenn heute 80 Prozent der 12-jährigen Kinder kariesfrei sind, ist das auch das Ergebnis der Teamarbeit in Zahnarztpraxen. ZFA und geschulte Kollegen, die wichtige Aufgaben in der Zahnprophylaxe und Zahnhygiene übernehmen wie ZMP, ZMF oder DH1 haben dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet.Die Gruppenprophylaxe in Heimen und Schulen sowie die Behandlung in der Zahnarztpraxis sind ohne sie undenkbar.ZFA arbeitet nicht nur als Assistent, sondern erklärt den Kindern auch gesunde Ernährung und bringt ihnen das richtige Putzen bei Techniken für Kinder und nimmt ihnen die Angst vor der Behandlung. Das ist bereits Teil der Ausbildung. Nach entsprechender Qualifikation bieten sie nach Beauftragung durch den Zahnarzt auch andere Leistungen an, die Teil der Individualprophylaxe sind.“
Als ZMF ist Sylvia Gabel selbst Teil eines Teams, das Kindergärten und Schulen im Rahmen der Gruppenprophylaxe betreut. Er ergänzt: „Im Umgang mit Kindern ist uns immer wieder bewusst, wie wichtig es ist, sich dem Thema Zahngesundheit frühzeitig zu nähern und es spielerisch zu vermitteln. Es muss sichergestellt werden, dass Kinder Lust auf ein gesundes Leben, Sport, Bewegung und Spaß haben. Eine gesunde Ernährung für die Zähne gehört dazu und die fängt zu Hause an. Das geben wir an die Kleinen weiter, wenn wir die Kita besuchen. Wichtig ist aber auch ein anschließender Elternabend, um zu verdeutlichen, wie zahngesunde Ernährung in der Familie funktioniert. Ein gesundes Frühstück ist schnell erklärt und demonstriert. Das tägliche Zähneputzen sollte auch in Privathaushalten als Ritual angesehen werden, denn ein sauberer Zahn macht nicht krank.“
Sein Ziel: „Wenn wir das Zähneputzen und eine gesunde Ernährung etabliert haben und jeden Tag praktizieren, wird die Zahl der Karies im frühen Kindesalter deutlich sinken. Denn 80 Prozent ohne Karies sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.“
Quelle: Berufsverband der Heilberufe eV