US-Präsident: Biden erklärt das Ende der Corona-Pandemie in den USA

US-Präsident im Ausland

Biden erklärt das Ende der Corona-Pandemie in den USA

Stand: 08:52 | Lesezeit: 3 Minuten

Joe Biden, Präsident der USA

Quelle: dpa/Susan Walsh

Während Deutschland im Herbst und Winter weiterhin die Corona-Maßnahmen respektiert, erklärt der Präsident der Vereinigten Staaten die Pandemie in seinem Land für beendet: „Wie Sie sehen, trägt hier niemand eine Maske. Allen scheint es sehr gut zu gehen Form.” .

US-Präsident Joe Biden hat die Corona-Pandemie für beendet erklärt. „Die Pandemie ist vorbei, aber wir haben immer noch ein Problem mit Covid“, sagte Biden in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Fernsehinterview. Das Interview wurde am Donnerstag aufgezeichnet, auch als Biden die Autoshow in Detroit, Michigan, besuchte. „Wie Sie sehen können, trägt hier niemand eine Maske. Alle scheinen in sehr guter Verfassung zu sein. Ich denke also, dass sich die Situation ändert, und ich denke, dies ist ein perfektes Beispiel dafür.“

Der US-Präsident wurde im Juli positiv auf Corona getestet und mit dem Covid-Medikament Paxlovid behandelt. Ende August erkrankte seine Frau Jill an dem Virus und wurde ebenfalls mit dem Medikament behandelt. In den USA sterben täglich in durchschnittlich sieben Tagen etwa 390 Menschen an den Folgen der Krankheit Covid-19. US-Behörden haben kürzlich zwei an die Omicron-Variante angepasste Corona-Impfstoffe zugelassen. Bei den beiden Präparaten handelt es sich um sogenannte bivalente mRNA-Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna.

Fortsetzung der Corona-Maßnahmen in Deutschland

In Deutschland werden dagegen noch die Maßnahmen für Herbst und Winter erfüllt. Allerdings hat sich Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) in diesem Herbst und Winter gegen regelmäßige Corona-Tests an Schulen ausgesprochen. „Massentests ohne Grund halte ich gerade bei Omikron für nicht sinnvoll“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag/Online). „Wenn der Test gemacht wird, dann zielgerichtet und ursachenspezifisch, also nur, wenn ein Kind entsprechende Symptome zeigt.“

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Die Ministerin machte auch deutlich, dass sie Kronenschutzmasken im Unterricht nicht für notwendig hält, solange die Omicron-Variante das Infektionsgeschehen dominiert. Die Maske sei mit dem harten Urteil verbunden, dass der Präsenzunterricht gefährdet sei, sagte Stark-Watzinger. Daher sollten die Länder mit diesem Instrument sehr vorsichtig sein. “Ich gehe nicht davon aus, dass das bei der omicron-Variante ein Problem sein sollte.”

Der FDP-Politiker bekräftigte: „Beide Kriterien zählen für mich: Das Virus löst einen schwereren Krankheitsverlauf aus und gefährdet den Präsenzunterricht. Nur dann halte ich die Maske im Unterricht für gerechtfertigt.“

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Der Bundestag hatte am Donnerstag beschlossen, noch vor dem kommenden Frühjahr gesetzliche Änderungen beim Corona-Schutz vorzunehmen. Auf nationaler Ebene sind einige grundlegende Schutzmaßnahmen vorgesehen. Alle weiteren Schritte entscheiden die Bundesländer je nach Infektionsgeschehen. Ab Oktober kann das Tragen von Masken in öffentlichen Bereichen wie Restaurants, Behörden, Sporthallen oder Theatern Pflicht sein, ist aber nicht erforderlich. Nur wenn die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems oder kritischer Infrastrukturen besteht, können Bundesländer strengere Masken- und Testpflichten sowie Abstandsgebote und Einschränkungen für Veranstaltungen vorschreiben.

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