Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg gehören die beiden Slowenen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) und Primoz Roglic sowie Teamkollege Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma).
Nach dem verregneten Start in Kopenhagen bleibt die zweite Etappe wohl trocken. Im Mittelpunkt des Interesses steht jedoch der Wind.
Windböen könnten den Zug direkt an Land brechen. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an auf der Hut zu sein und Positionen an der Spitze des Pelotons zu besetzen.
Tour de France
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Gestern UM 17:17
Sprinter sind die Favoriten auf den Tagessieg. Doch um um den Sieg kämpfen zu können, müssen sie zunächst das Ziel der ersten Gruppe erreichen.
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13:59 – Nielsen Court besetzt den ersten Bergpunkt
Das Team B&B Hotels – KTM versuchte seine zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen und griff mit Barthe vor dem Bergpreis an. Doch Cort Nielsen und Bystrom konterten und ließen die beiden Franzosen dann knapp vor der Anzeigetafel stehen. Nielsen Court erreicht die Bergspitze und die beiden Skandinavier bleiben allein.
150 km – Der erste Bergpreis erwartet uns
Court Nielsen, Rolland, Barthe und Bystrom haben jetzt 1:45 Minuten Vorsprung, nicht viel, aber genug, um den ersten Bergpreis dieser zehn Kilometer langen Strecke zu gewinnen. Es gibt einen Punkt auf der Cote d’Asnaes Indelukke. Zehn und 20 Kilometer später erwarten uns zwei weitere Bergwertungen der 4. Kategorie. Somit werden heute insgesamt drei Punkte vergeben, und man kann sich sicher sein: Die vier Ausreißer werden gleich kämpfen, um nach der Etappe auf das Podest zu kommen.
180 km zu fahren – Quartett ist nur 1:30 Minuten
Der Zug nahm Fahrt auf. Nachdem die Ausreißergruppe um Nielsen Court zunächst losgelassen hatte und sich die Lücke schnell öffnete, schwankt der Abstand jetzt nur noch um die 90 Sekunden.
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12:40 – Komm schon – und gleich ist da ein Flüchtlingsquartett!
Etwa zwei Kilometer später als erwartet geht es endlich los! Prudhomme senkt die Startflagge und ein Däne greift sofort an: Magnus Cort Nielsen (EF Education – EasyPost) baut als erster ab. Ihm folgen Pierre Rolland und Cyril Barthe (beide B&B Hotels – KTM) sowie Sven Erik Byström (Intermarché – Wanty – Gobert) – und die Gruppe des Tages macht sich gleich auf den Weg. Der Zug fährt sehr ruhig und langsam, Quick-Step breitet sich vor dem Feld an einer schmalen Straße aus und schließt sie ab, damit kein anderer Fahrer angreifen kann. Das Quartett lässt sich gut kontrollieren.
12:38 – Verzögerter starker Ausgang
Auf den Punkt genau eine Minute um 12.35 Uhr überholte die Gruppe am Ortsrand von Roskilde Kilometer 0, aber der Chef der Tour, Christian Prudhomme, gab seine Freigabe für das Rennen nicht. Der Grund? Tim Wellens von Lotto Soudal hatte einen Defekt in der Neutralisation, kurz darauf passiert das gleiche bei Adam Yates von Inos Grenadiers. Die Regeln besagen, dass das Peloton neutralisiert weiterrollen muss, bis alle Läufer wieder in einer Gruppe zusammen sind. So wird es weiter rollen, vor riesigen Zuschauermassen am Straßenrand.
12:25 – Nationalhymnen im Zentrum von Roskilde
Der neutralisierte Start hat bereits stattgefunden, aber jetzt hält der Zug wieder im Zentrum von Roskilde. Es gibt viele Zuschauer und ein Knabenchor singt zuerst die französische Nationalhymne und dann die dänische Hymne.
INFO – Favoriten der 2. Etappe
Obwohl davon auszugehen ist, dass das Peloton an der Brücke über den Großen Belt brechen wird und nur noch eine dezimierte Gruppe um den Tagessieg kämpfen wird, wird es auf der Heimgeraden in Nyborg dennoch Sprints geben.
Top-Favorit auf den Sieg ist daher der Top-Sprinter, der den Schnitt im Wind auf der Brücke geschafft hat und weiterhin führt.
Temporeiche Klassiker-Spezialisten wie Wout Van Aert (Jumbo – Visma) und Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) sind Kandidaten für den Sieg, aber Fabio Jakobsen dürfte wohl die besten Karten haben. Er gilt als schnellster Mann im Rudel und ist mit seinem Team Quick-Step Alpha Vinyl bestens auf Windstaffeln vorbereitet.
INFORMATIONEN – Willkommen!
Nach dem nassen Eröffnungszeitfahren in Kopenhagen wird die 109. Tour de France mit einer voraussichtlich sehr windigen zweiten Etappe zwischen Roskilde und Nyborg fortgesetzt. Direkt an der Küste stehen 202,5 Kilometer auf dem Programm, und es sollte windig sein. Das Ziel verspricht mit einem 18 Kilometer langen Spaziergang über die Brücke über den Großen Belt besonders spannend zu werden. Los geht’s hier im Live-Ticker ab 12:15!
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