In einer abgelegenen Gegend Kanadas, die hauptsächlich von Ureinwohnern bevölkert ist, haben zwei Männer am Sonntagmorgen 10 Menschen erstochen und 18 verletzt. Das Motiv für die Angriffe ist noch unklar.
Die kanadische Polizei sucht nach mehreren Messerattacken in der Provinz Saskatchewan nach zwei Verdächtigen.
Michael Bell/AP
Einer von zwei Flüchtlingen, die verdächtigt werden, am Sonntag in Kanada 10 Menschen erstochen und 18 weitere verletzt zu haben, wurde tot aufgefunden. Nach Angaben der Polizei von Saskatchewan ist der zweite Verdächtige noch auf der Flucht. Polizeichefin Rhonda Blackmore sagte, er sei wahrscheinlich verletzt worden. Bei den beiden mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei Brüder. Damien Sanderson, 31, wurde am Montag gegen Mittag tot auf einer Wiese in der Nähe eines Hauses im Indianerreservat James Smith Cree Nation aufgefunden. Laut Polizei steht fest, dass er die tödlichen Verletzungen nicht selbst verursacht hat. Wer ihn getötet hat und ob sein Bruder Myles Sanderson, 30, etwas mit dem Tod zu tun haben könnte, ist Gegenstand einer laufenden Untersuchung.