T-14 Armata: Vladimir Solovyov teilt Putins Superpanzer auf Telegram

Das Video zeigt T-14 Armata

Schickt Putin seinen Superpanzer jetzt in die Ukraine?

Mit dem T-14 Armata will Russland die NATO-Armeen in der Rüstungstechnologie übertreffen. Glaubt man, Putins Chefpropagandist Wladimir Solowjow könnte bald in die Ukraine entsandt werden. Das ist über den angeblichen Superpanzer bekannt.

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Im Mai 2015 debütierte der T-14 Armata. Danach schwieg er über Putins Superpanzer.

Er hat eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und soll mit einem Panzer 500 Kilometer weit kommen: der T-14 Armata. Glaubt man den Worten des Propagandisten von Wladimir Putin, TV-Moderator Wladimir Solowjow (59), könnte der Panzer schon bald in der Ukraine zum Einsatz kommen.

Der Russe teilte auf Telegram ein 24 Sekunden langes Video, das den „besten Kampfpanzer der Welt“ bei den Übungen zeigen soll.

„Die ersten Bilder des Kampftrainings der Besatzungen eines Panzerbataillons, das mit den neuesten russischen T-14-Armata-Panzern auf einem der Testgelände ausgestattet ist“, kommentiert Solowjow die Szenen.

“Erleichtert es jungen Soldaten”

Gesteuert wird der 50-Tonnen-Gigant mit einem Gamepad, das den Controllern von Spielkonsolen ähnelt. „Ich habe zwei Jahre lang versucht, die Designer davon zu überzeugen, die Konsole ähnlich dem Sony-Playstation-Gamepad zu bauen“, sagte der Vizepräsident des Herstellers, Albert Bakov, damals gegenüber „Stern.de“. Der Grund: “Es erleichtert jungen Soldaten die Einarbeitung.”

Im Mai 2015 wurde der Kampfpanzer auf dem Roten Platz in Moskau der Öffentlichkeit präsentiert. Kremlchef Wladimir Putin (70) wollte Russlands Militärmacht demonstrieren, westliche Beobachter waren etwas nervös. Nach der Explosion wurde es jedoch schnell still um den angeblichen Superpanzer.

Eine Massenproduktion ist nicht möglich

Ob Solowjows Euphorie gerechtfertigt ist, bleibt abzuwarten. Ein Prototyp des Panzers rauchte bei seiner Vorstellung im Jahr 2015. 2.300 Exemplare soll das russische Militär im Jahr 2020 vom Hersteller Uralwagonsawod erhalten, maximal 20 sollen bis Mitte 2022 in Dienst gestellt werden.

Es sind nicht nur die hohen Produktionskosten von rund sieben Millionen Franken pro Stück, die bisher eine Massenproduktion verhindert haben. Russland verfügt nicht über die notwendigen Komponenten. Hintergrund sind westliche Sanktionen gegen den Technologiesektor, die die Rekrutierung erschweren. (schwimmen)

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