Dieses Problem kann jedoch auf verschiedene Weise gelöst werden. Zum Aufladen von USB-Geräten können Benutzer Netzteile (Advisors) verwenden, die mehrere USB-Anschlüsse bieten. Einige Geräte wie das Xiaomi 12 Pro (Testbericht) laden jedoch mit proprietären Techniken, die nicht mit Standard-Netzteilen kompatibel sind, mit bis zu 120 Watt. Wer also beim Xiaomi das Smartphone in 20 Minuten aufladen möchte, muss das dafür vorgesehene Netzteil nutzen und eine Steckdose belegen.
Wenn es beim Laden nicht um Geschwindigkeit geht, sondern nur um die Stromversorgung eines USB-Geräts, sind auch Unterputzstecker, Steckdosenleisten und Zwischenstecker mit integrierten USB-Anschlüssen eine Möglichkeit, dem Steckermangel entgegenzuwirken. Denn dadurch wird pro Gerät ein USB-Netzteil eingespart, das ansonsten eine Steckdose belegen würde, sodass es Verbrauchern mit hohen Leistungsanforderungen nicht mehr zur Verfügung steht.
Steckdosen mit USB-Anschlüssen
Versenkte Steckdosen mit integrierten USB-Anschlüssen stellen sicher, dass Benutzer mehrere Geräte von einer einzigen Steckdose aus betreiben können. Sparsame Varianten mit zwei USB-A-Anschlüssen gibt es jetzt schon für unter 10 Euro. Einbaustecker mit USB-A- und USB-C-Anschlüssen gibt es ab etwa 12 Euro, inklusive PD bis 18 Watt und Dual-Varianten ab etwa 30 Euro. Markenmodelle von Busch-Jaeger, Jung und Merten sind etwas teurer und ab etwa 40 Euro erhältlich.
Unter den Einbausteckdosen mit USB-Anschlüssen finden sich leider noch keine smarten Modelle mit WLAN, Zigbee oder Z-Wave.
Steckdosenadapter mit USB-Anschlüssen
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