Skispringen: In Japan überzeugt nur Andreas Wellinger

Skispringen: Andreas Wellinger in der Luft.

© Picture Alliance/dpa | Daniel Karmann

Der Skisprung-Weltcup 2022/23 wurde am Freitag fortgesetzt. In Sapporo berichtete Ryoyu Kobayashi. Bei den deutschen Springern gab es bis auf eine Ausnahme lange Gesichter.

Sapporo – Die Weltmeisterschaft 2022/23 wurde am Freitag im japanischen Sapporo mit dem ersten von drei Einzelwettbewerben fortgesetzt. Andreas Wellinger erreichte als einziger DSV-Springer die Top Ten. Lokalmatador Ryoyu Kobayashi holte sich den Sieg.

Nach der starken Leistung am vergangenen Wochenende im polnischen Zakopane mussten die deutschen Skispringer in Sapporo einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nur Andreas Wellinger konnte überzeugen, die restlichen DSV-Adler wurden klar geschlagen.

Skispringen: Kobayashi gelingt eine große Überraschung

Wellinger sprang als Achter in die Top Ten, nach dem ersten Lauf war er als Fünfter noch knapp vom Podest entfernt. Angeführt wurde diese vom Japaner Ryoyu Kobayashi, der seinen ersten Weltcup-Sieg seit knapp einem Jahr feierte. Zweiter wurde Weltcup-Leader Dawid Kubacki aus Polen vor dem Norweger Halvor Egner Granerud.

Karl Geiger (20.), Constantin Schmid (22.), Markus Eisenbichler (23.) und Stephan Leyhe (24.) erreichten das Finale, blieben aber mit mittleren Sprüngen deutlich hinter den ersten Plätzen zurück. Philipp Raimund verpasste als 35. das Finale.

Skispringen: Endstand in Sapporo

1. Ryoyu Kobayashi (Japan) 271,5 Punkte2. Dawid Kubacki (Polen) – 7.23. Halvor Egner Granerud (Norwegen) – 8.98. Andreas Wellinger (Deutschland) – 26.620. Karl Geiger (Deutschland) – 40.222. Constantin Schmid (Deutschland) – 43.823. Markus Eisenbichler (Deutschland) – 44.424. Stephan Leyhe (Deutschland) – 47.7

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Der Samstag geht in Sapporo weiter, um 8:00 Uhr beginnt der zweite Wettkampf. chiemgau24.de ist im Liveticker eingebunden.

Skispringen: Springen im Live-Ticker

Ende: Nur Kubacki ist oben. Der Pole muss jetzt einen treffen. Nein, das reicht nicht. Ryoyu Kobayashi gewinnt überraschend vor Kubacki und Granerud. Wellinger ist der achtbeste Deutsche und kann hier als einziger DSV-Athlet überzeugen.

Ende: Fahren Sie fort und Kobayashi nimmt einen hier raus. 130 Meter führt der Japaner und kehrt schließlich auf das Podium zurück.

Ende: Ryoyu Kobayashi steht jetzt unter Druck. Kann er auf seiner Heimschanze aus der Krise herauskommen? Der Wind ist zu stark, er muss warten.

Ende: Halvor Egner Granerud hat Rückenwind, klettert aber trotzdem starke 126 Höhenmeter. Das ist der klare Vorteil, man kann damit sogar gewinnen.

Finale: Der Pole Kamil Stoch ist 1,5 Meter hinter Wellinger und damit hinter Kraft. Nur drei Springer werden kommen.

Finish: Wellinger hat die Nase vorn vor Kraft, die Form war bisher in Japan gut. Puh, das sind nur 122 Meter und damit Platz vier. Der Traum vom Podium ist geplatzt.

Finale: Michael Hayböck aus Österreich landet 123 Meter. Die Bedingungen sind jetzt nicht ideal. Wellinger ist oben, jetzt wird es spannend.

Finale: Piotr Zyla aus Polen landet 124,5 Meter, was ihn zurückwirft. Der Slowene Anze Lanisek ist 127 Meter und damit nicht an der Macht vorbeigekommen.

Finale: Hier eröffnet Stefan Kraft die heiße Phase. Der Österreicher klettert mit 132 Metern an die Spitze. Daniel André Tande antwortet mit 130 Metern. Der Norweger ist Dritter.

Finale: Jetzt kommen die Top Ten der 1. Runde. Unter ihnen ist Wellinger.

Finale: Timi Zajc aus Slowenien macht es deutlich besser und springt 132,5 Meter weit. Damit ersetzt es Deschwanden.

Finale: Der Schweizer Gregor Deschwanden zeigt starke Konkurrenz und liegt nun in Führung. Manuel Fettner hat nach dem Sprung massive Probleme und kommt nur noch auf 115,5 Meter.

Finale: Nach dem guten Ergebnis der Mannschaft in Zakopane ist dies ein Rückschritt. Nur Wellinger kann die Glut aus dem Feuer entfernen.

Ende: Geiger hat gute Voraussetzungen, nutzt sie aber nicht. Es sind 126 Meter und zunächst nur der vierte Platz.

Ende: Leyhe und Geiger jetzt im Doppelpack. Leyhe startet und geht auf 122 Meter. Das lässt ihn weit hinter sich.

Finale: 10 von 30 Springern sind gestürzt, Ziga Jelar aus Slowenien übernimmt die Führung. Sehen wir uns nun Leyhe und Geiger an.

Ende: Constantin Schmid springt 124 Meter weit und belegt damit den dritten Platz vor Eisenbichler.

Finale: Der Italiener Giovanni Bresadola springt 130 Meter weit und liegt in Führung. Marius Lindvik ersetzt ihn schnell und ist jetzt verantwortlich.

Finale: Der Wettbewerb ist ein Spiegelbild der Saison. Eisenbichler zeigt punktuell starke Sprünge, hat aber auch zu viele Ausreißer nach unten.

Finale: Eisenbichler springt auf 129,5 Meter, das ist eine deutliche Verbesserung und die Führung hier mit großem Abstand.

Ende: Wir starten in diesen zweiten Durchgang und sehen Markus Eisenbichler als vierten Springer.

Vor dem Finale: Um 09:06 startet hier in Sapporo die zweite Runde.

Skispringen heute im Liveticker: das Zwischenergebnis nach dem 1. Durchgang

1. Dawid Kubacki (Polen)140,8 Punkte2. Ryoyu Kobayashi (Japan) – 3.93. Halvor Egner Granerud (Norwegen) – 4,65. Andreas Wellinger (Deutschland) – 5.918. Karl Geiger (Deutschland) – 20.719. Stephan Leyhe (Deutschland) – 21.522. Constantin Schmid (Deutschland) – 22.127. Markus Eisenbichler (Deutschland) – 30.535. Philipp Raimund (Deutschland)- 35.8

Fazit: Das Feld hier in Japan ist eng, viele Athleten haben noch Chancen auf das Podest. Darunter auch Andi Wellinger, der als Fünfter nur 5,9 Punkte hinter Spitzenreiter Kubacki liegt. Der Rest der Deutschen hat enttäuscht. Geiger ist 18., Leyhe 19., Schmid 22., Eisenbichler 27. und Raimund eliminiert.

1. Runde: Dawid Kubacki schließt diese Runde ab. Und wenn Sie hier einen treffen, sind das 137 Yards. Der Pole klettert nach oben und führt nach der ersten Runde.

1. Durchgang: Halvor Egner Granerud hat die Qualifikation gewonnen, lässt nun freiwillig zwei Tore fallen. Das kostet viel Zeit und bringt den Rhythmus durcheinander. Der Norweger bleibt frisch, springt 130,5 Meter weit, holt sich die Bonuspunkte und wird knapp hinter Kobayashi Zweiter.

1. Runde: Anze Lanisek beginnt. Der Slowene springt nur 130,5 Meter und wird Fünfter. Wellinger bleibt auf dem dritten Platz.

1. Durchgang: Piotr Zyla aus Polen springt gute 131,5 Meter, er ist Vierter und noch nicht weit vom Podium entfernt. Österreichs Stefan Kraft springt nur einen Meter weniger und ist ebenfalls ausgelost. Nun sehen wir die Top 3 der Gesamtwertung.

1. Durchgang: Jetzt kommen zwei Österreicher. Michael Hayböck springt 131 Meter weit, Manuel Fettner ist deutlich niedriger. Beide können Wellinger nicht toppen.

1. Runde: Die ersten Acht des Gesamtklassements treffen ein. Kamil Stoch ist 133 Meter lang und hat 0,1 Punkte Vorsprung auf Wellinger.

1. Durchgang: Der Oberstdorfer sucht noch Stabilität und zeigt uns hier 127 Meter. Damit liegt er auf dem neunten Platz, zufrieden ist er aber nicht.

1. Durchgang: Daniel Tschofenig springt 128,5 Meter und wird damit Fünfter. Jetzt kommt Karl Geiger.

1. Runde: Jetzt warten wir auf Andreas Wellinger. Die Bewertung war sehr stark. Er bestätigt es hier mit starken 133,5 Metern. Nur zwei Punkte hinter Kobayashi ist Wellinger voll dabei.

Runde 1: Kobayashi nutzte seine guten Bedingungen optimal aus und setzte hier eine starke Benchmark. Leyhe ist Vierter, Schmid Siebter, Eisenbichler Zwölfter und Raimund 20.

1. Durchgang: Markus Eisenbichler liegt deutlich zurück, nur 122,5 Meter. Für das Finale reicht es, mehr aber auch nicht.

Runde 1: Ryoyu Kobayashi ist auf der Hausschanze. Springt er hier aus der Krise? Ja, es scheint so. Sie sind mit 135 Zählern stark und klar im Vorteil.

1. Durchgang: Daniel Andre Tande zeigt den bisher weitesten Sprung und führt mit 127 Metern.

1. Runde: Was zeigt uns Constantin Schmid jetzt? Das sind solide 124 Meter und die Qualifikation fürs Finale. Jetzt ist es Fünfter.

1. Runde: Die Hälfte der 1. Runde ist absolviert. Leyhe ist souverän, Raimund muss zittern.

Runde 1: Stephan Leyhe war im Qualifying stark und bestätigt das hier. Mit 123 Metern ist Leyhe Zweiter und bereit für das Finale.

1. Runde: Jetzt kommen also zwei Deutsche. Philipp Raimund macht den Anfang. Hier hat er Mühe und landet auf 117 Metern. Dies wird mit der Einstufung für das Finale angepasst.

1. Durchgang: Landsmann Clemens Aigner springt 123 Meter weit und liegt direkt hinter Deschwanden. Jetzt nimmt die Konkurrenz Fahrt auf.

1. Runde: Der erste Österreicher liegt oben. Clemens Leitner belegt mit 118,5 Metern den zweiten Platz.

Runde 1: Der Schweizer Gregor Deschwanden überschreitet die 120-m-Marke und führt nach einem guten Sprung auf 124,5 m.

Runde 1: Kanadas McKenzie Boyd-Clowes übernimmt die Führung. Wir sehen derzeit einen Zielsprung auf die 118-Meter-Marke. Das Niveau hat noch Luft nach oben.

1. Durchgang: 30 von 50 Startern gehen direkt ins Finale. Sato bleibt oben.

1. Lauf: Die ersten Athleten sind abgestiegen, der Japaner Keiichi Sato setzt mit 118,5 Metern die erste Bestmarke. Diese Breite reicht für die 2. Runde.

1. Runde: Sie müssen etwas länger warten, bis der erste Deutsche kommt. Philipp Raimund ist 23 Jahre alt. Dann geht es aus deutscher Sicht Schlag auf Schlag.

1. Lauf: Die Bedingungen sind gut, das Thermometer zeigt null Grad an und es ist fast windstill in der Anlage. Doch das kann sich hier in Sapporo schnell ändern.

Bevor wir springen: Hier geht es gleich los, vier Japaner eröffnen die 1. Runde.

Vor dem Sprung: 50 Springer starten in den ersten Durchgang und treten beim ersten Männer-Weltcup in Japan seit drei Jahren an.

Bevor wir springen: Halvor Egner Granerud hat sich gegen Dawid Kubacki durchgesetzt, das hart umkämpfte Duell an der Spitze geht in Japan weiter.

Vor…

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