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Petra Vlhova gewinnt den Nachtslalom in Flachau.
Der Sockel
1. Petra Vlhova 1:51.952. Mikaela Shiffrin +0,433. Lena Dürr +0,85
Das Rennen
Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin liefern sich im Nachtslalom von Flachau ein spannendes Duell – die Slowakin, die von der Weichenstellung ihres Trainers für den ersten Durchgang profitiert, zieht mit 17 Hundertstel Vorsprung in den zweiten Durchgang ein.
Da kommt die Puckjägerin Shiffrin ins Spiel, geht volles Risiko und wird mit der Interimsführung belohnt. Aber niemand kann Vlhova an diesem Abend schlagen: Mit einer sauberen Fahrt bestätigt er sein erstes Rennen und holt seinen ersten Saisonsieg. Den Rekord von Landsfrau Lindsey Vonn von 83 Weltsiegen hat Mikaela Shiffrin (noch) nicht gebrochen.
Wendy Holdener zeigt derweil ein gutes Rennen und wird Vierte. Am Ende liegt der gebürtige Schwyzer 69 Hundertstel vom Podium entfernt.
Die anderen Schweizerinnen
13. Aline Danioth +3.6314. Michelle Gisin +3.6915. Elena Stoffel +3.7219. Camille Rast +4.09
DNF 2. Lauf Melanie Meillard
Nicht qualifiziert für 2. Lauf31. Nicole Good37. Janine Mächler44. Lorina Zelgler
Aus Schweizer Sicht ist das erste Rennen eine Enttäuschung: Abgesehen von Wendy Holdener, die zur Halbzeit Fünfte ist, belegen die verbleibenden fünf qualifizierten Schweizerinnen die Ränge 24 bis 28.
Aline Danioth zeigt im zweiten Lauf den besten Verlauf des Schweizer Blocks. Er riskiert, macht viel Zeit gut und landet auf Rang 13. Das ist sein zweites Top-15-Ergebnis in dieser Saison.
Auch Michelle Gisin kann überzeugen, nach einem enttäuschenden ersten Rennen verbesserte sie sich um 12 Plätze auf Rang 14, ihr bestes Slalomergebnis der Saison.
Melanie Meillard qualifizierte sich als 27. für die zweite Runde, rutschte aber davon und schied aus.
Janine Mächler gibt in Flachau ihr Weltcup-Debüt. Der 18-jährige Zürcher zeigt einen guten Lauf, verpasst den zweiten Lauf aber wegen mehrerer Fehler im unteren Teil der Strecke.
Die Weltmeisterschaft steht an
Slalom-Weltcup (nach 7 von 11 Rennen)1. Mikaela Shiffrin (USA) 605 Punkte2. Wendy Holdener (Sz) 470 Punkte3. Petra Vlhova (Slk) 460 Punkte4. Anna Swenn-Larsson (Sd) 320 Punkte5. Lena Dürr (Deutschland) 255 Punkte
Gesamtweltmeisterschaft (nach 19 von 39 Rennen)1. Mikaela Shiffrin (USA) 1’195 Punkte2. Petra Vlhova (Slk) 796 Punkte3. Wendy Holdener (Sz) 569 Punkte4. Lara Gut-Behrami (Sz) 476 Punkte5. Sofia Goggia (It) 470 Punkte
Slalom-Weltcup (nach 7 von 11 Rennen)1. Mikaela Shiffrin (USA) 605 Punkte2. Wendy Holdener (Sz) 470 Punkte3. Petra Vlhova (Slk) 460 Punkte4. Anna Swenn-Larsson (Sd) 320 Punkte5. Lena Dürr (Deutschland) 255 Punkte
Gesamtweltmeisterschaft (nach 19 von 39 Rennen)1. Mikaela Shiffrin (USA) 1’195 Punkte2. Petra Vlhova (Slk) 796 Punkte3. Wendy Holdener (Sz) 569 Punkte4. Lara Gut-Behrami (Sz) 476 Punkte5. Sofia Goggia (It) 470 Punkte
Das war etwas, worüber man reden konnte
Missglückte Orgie in Flachau! Auf dem schwierigen Kurs sind allein im ersten Lauf 23 der 69 Fahrer abgereist, im zweiten sind sechs weitere hinzugekommen.
Die Stimmen (neben SRF)
Wendy Holdener nach dem 2. Lauf: «Ich habe zu viel aus den Wellen genommen, weil viele Läufer damit Probleme hatten. Ich brauche noch das Training für die letzte Wange. Trotzdem gab es heute einige gute Dinge. Es ist ein vierter Platz, der mich mehr stören würde, wenn ich näher am Podium wäre. Jetzt warte ich auf die paar Ruhetage und mein Zuhause. Es war schön, vor so vielen Zuschauern zu fahren.”
Aline Danioth nach dem zweiten Lauf: „Die Wellen waren extrem schwierig. Ich konnte den unteren Teil nicht machen. Daher war ich überrascht, wie viele Orte ich finden konnte. Nach dieser schwierigen Phase tut mir so ein Ergebnis gut.”
die Bedingungen
Schließlich sieht ein Skirennen im Weltcup auch aus wie ein Skirennen neben der Piste: Nachts fällt in Flachau viel Schnee, die ganze Gegend ist in Weiß getaucht. Da die Strecke im Vorfeld mit viel Salz präpariert wurde, hatten die ersten Starter einen Vorteil.
So gehen Sie vor
Als nächstes stehen beim Weltcup der Frauen die Speedrennen in Sant Anton auf dem Programm. Die Techniker machen derweil eine kurze Pause, der nächste Slalom findet am 29. Januar im tschechischen Spindlermühle statt.