Skifahren: Odermatt wird in der Bormio-Abfahrt Vierter – Kriechmayr gewinnt

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Marco Odermatt wird Vierter.

Der Sockel

1. Vincent Kriechmayr (Ö) 1:54.682. James Crawford (C) +0,403. Quelle Alexander (Nein) +0,68

Das Rennen

Mit Nummer acht donnert der Kanadier James Crawford über das Stilfserjoch und unterbietet die Bestzeit um mehr als eine Sekunde. Eine Monsterfahrt, die den 25-Jährigen von seinem ersten Weltcupsieg träumen lässt.

Doch als sich Kriechmayr, der nach ihm startet, viel mehr Mühe gibt, zerschlagen sich Crawfords Hoffnungen sofort.

Keiner der Downhill-Cracks kommt an die Zeit von Ösis heran, der das Rennen souverän für sich entscheidet. Kilde (3.) und nach ihm Odermatt (4.), der in seiner Karriere kein Risiko eingeht, sind voll von Einordnungen im Volk. Aber sie sind sehr hinter der Zeit zurück.

Die Schweizer (nach 30 Läufern)

Marco Odermatt überquert fehlerfrei die Ziellinie. Etwas spät kommt der Nidwaldner am Ende der eisigen Piste an, ansonsten aber eine solide Leistung. Platz vier ist beeindruckend.

Urs Kryenbühl startet mit Nummer 26 und zeigt einen formidablen Ritt! Er belegt den sechsten Platz und beweist auf dem Weg nach Bormio, dass man mit ihm rechnen muss. 2019 wurde er beim Relegationsklassiker Zweiter und stand auf dem WM-Podest, zwölf Monate später wurde er Dritter.

Stefan Rogentin kann als Nummer eins ins Rennen gehen. Solide Route, aber nicht in der Lage, mit Mattia Casse Schritt zu halten, der hinter ihm startet. Rogentin belegt den 12. Platz.

Das gab mir Gesprächsstoff

Nach dem erkältungsbedingten Ausfall des vierfachen Abfahrtsweltcup-Gesamtweltcupsiegers Beat Feuz fehlt auch Niels Hintermann krankheitsbedingt am Stilfserjoch. Er wäre mit der Startnummer 12 ins Rennen gegangen, musste aber kurzfristig absagen.

Hintermann gibt auf: „Er hatte Grippe, das macht so keinen Sinn“ (02:25)

Das gab Gesprächsstoff II

Der österreichische Vorläufer Felix Hacker hatte kurz vor dem Start einen schweren Sturz, wodurch sich der Start des Rennens um zehn Minuten verzögerte. Immerhin kann Hacker die Ziellinie auf eigenen Beinen überqueren und am Ende sogar noch einmal lachen. Ösi sagt schmunzelnd zum ORF: „Ja, das war ein ordentlicher Sturz.“

Die Stimmen (neben SRF)

Marco Odermatt: „Ich hatte das Gefühl, dass es den Umständen entsprechend eine gute Reise war. Jeder Zuschauer kann sehen, was hier los ist – es ist das härteste Rennen, das wir je gefahren sind. Der Track ist brutal unruhig. Während der Tour konnte ich kaum auf den Skiern stehen – es herrscht ein unglaublicher Frost. Im Vergleich zu Vinc (Anm. d. Red. Kriechmayr) und James (Crawford) bin ich nicht das ganze Risiko eingegangen.”

Urs Kryenbühl: „Es war extrem hart: Die schweren Beine waren nach wenigen Sekunden zu spüren. Da bekomme ich fast Gänsehaut, denn es war ein schwieriger Weg hierher zu kommen (nach den Wasserfällen in Kitzbühel 2021 und Saalbach, Anm. d. Red.).

die Voraussetzungen

Leicht eingetrübt ist die Lage in der Provinz Sondrio. Die Sonne geht jedoch immer auf. Die Piste ist vereist.

So gehen Sie vor

Morgen fahren die Skistars wieder Ski: Der Bormio Super-G steht auf dem Programm. Ab 11.30 Uhr wird das Rennen im Liveticker von Blick übertragen. (Paar)

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