Skifahren: Gut-Behrami als 7. beste Schweizerin im Riesenslalom von Sestriere

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Zweiter schwerer Lauf: Michelle Gisin blickt auf 15 verlorene Plätze zurück.

Der Sockel

1. Marta Bassino (It) 2:28.892. Sara Hector (Sd) +0,113. Petra Vlhova (Slk) +0,40

Das Rennen

In der italienischen Kleinstadt mit rund 1.000 Einwohnern wächst die Ski-Euphorie. Der Italiener Bassino fängt im zweiten Durchgang Vlhova ab, die ebenfalls hinter Hector liegt. Bassino feiert mit ihr ihren sechsten Riesenslalomsieg und das heimische Publikum.

Beim Start in Killington wurde Bassino Zweiter hinter Gut-Behrami. „Ich bin sehr glücklich, es ist unglaublich. Das Rennen war ein Kampf, die Steigung sehr schwierig“, erklärt der Sieger jetzt.

Sechs Schweizerinnen passieren die Punkte. Wirklich glücklich kann am Ende nur Wendy Holdener als Zehnte sein. Lara Gut-Behrami fällt nach ihrem überwältigenden Sieg im Riesenslalom in Killington fast zwei Sekunden auf den siebten Platz zurück.

Die Schweizer

7. Lara Gut-Behrami (31) +2.0410. Wendy Holdener (29) +2.3620. Andrea Ellenberger (29) +3.3622. Camille Rast (23) +3.4924. Michelle Gisin (29) +3.8426. Simone Wild (29) +4.10

Raus im ersten Lauf: 37. Kasper. 45. Harry. 50.Zelger. Außen: Meillard.

Lara Gut-Behrami war in Killington die Schnellste. Diesmal liegt sie mehr als zwei Sekunden hinter der Siegerin. Gut-Behrami ist jedoch der beste Schweizer. Wird sie mit Rang 7 zufrieden sein? Kaum Sie verliert ihre rote Startnummer von den Führenden der Disziplin und ist nun Dritte. Die Tesinosa konzentrieren sich nun auf die drei Speedrennen von St. Moritz: Corviglia passt traditionell sehr gut zu ihm.

Der erste Lauf von Michelle Gisin (9a) ist ausgezeichnet. Doch am Nachmittag passt fast nichts mehr: Dem Steilhang fehlt plötzlich die Dynamik, Gisin rutscht fast nur noch. Die Quittung bei der Ankunft ist happig, sie ist 24, zu klein für ihre Klasse. Mit 15 verlorenen Plätzen hat er im zweiten Rennen die schlechteste Bilanz aller gewerteten Fahrer.

Selbstbewusstsein nach ihrem ersten Slalomsieg ist bei Wendy Holdener auch im Riesenslalom zu spüren. Nach Platz 13 im ersten Lauf geht er noch einen Schritt weiter und fährt fast alles auf der Bahn. Der Lohn: Es holt drei Plätze, es wird Zehnter.

Nach einem soliden ersten Durchgang (22.) lief für Simone Wild im zweiten Durchgang nichts mehr. Wie so oft berührt er kaum ein Gitter, schneidet aber auch nicht durch den steilen Hang. Im Gegenteil, an steilen Hängen verliert er oft die Ideallinie. “Es war sehr schwierig, eine sehr holprige Strecke. Im zweiten Lauf hat mir etwas der Mut gefehlt, ich war zu vorsichtig“, sagt er.

Für Andrea Ellenberger, die nach dem Tod ihres Vaters mit Trainingsverspätung in die Saison gestartet ist, geht es Schritt für Schritt voran. Ich bekomme die Ski immer noch nicht auf die Falllinie. Es ist technisch sauber, aber nicht besonders schnell. Immerhin kann er Rang 20 aufbauen.

Nach dem Wechsel seiner Skimarke von Head zu Salomon steckt Camille Rast immer noch in großen Schwierigkeiten. Immerhin ist die erste Abfahrt (14a) ein Hoffnungsschimmer. In der zweiten Runde scheint ihm die Kraft auszugehen. Rang 22. Sein neu gegründeter und reisender Fanclub feuert ihn noch immer an; vielleicht klappt es im Slalom am Sonntag besser.

die Bedingungen

Nachdem es am Vortag stark geschneit hatte, mussten die Organisatoren Schneepflüge zur Strecke bringen. Die Konsequenz? Eine extrem raue, wenn auch harte Piste.

Allerdings ist das Rennen fair, knappe Minustemperaturen und Sonnenschein garantieren eine perfekte Winteratmosphäre.

Das war etwas, worüber man reden konnte

Eine der schwierigsten Riesenslalomstrecken der letzten Jahre sorgt für große Distanzen. Mikaela Shiffrin (USA) auf Platz 6 verliert 1,96 Sekunden auf die Siegerin – stark. Ebenfalls spannend: Das Gesamtweltcuprennen ist offener denn je. Shiffrin führt, aber sechs Fahrer haben weniger als 100 Punkte Rückstand. Dieses Gleichgewicht gibt es schon lange nicht mehr.

Die Weltmeisterschaft steht an

Die Riesenslalom-Wertung nach dem zweiten von zehn Rennen:

Die Gesamtwertung des Weltcups:

Die weiteren Weltcup-Wertungen finden Sie hier.

So gehen Sie vor

Nach dem Sestriere-Slalom am Sonntag (10.30 / 13.30 Uhr) geht die Weltcup-Reise der Frauen in die Schweiz: Nächste Station ist St. Moritz. Am kommenden Freitag bis Sonntag (16.12. – 18.12.) stehen im Engadin zwei Abfahrten und anschliessend ein Super-G an.

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