Schnee bei unseren Nachbarn: Der Meteorologe erwartet einen Eistag für die Schweiz

Meteorologe zu besonderen Wetterlagen

Die Deutschen fürchten den “Schneehammer”, hier ist es eiskalt!

Dicke Schneewolken ziehen auf Deutschland zu. Im Flachland werden weiße Flocken erwartet. Grund: Tiefe Birgit. Und auch in der Schweiz wird es kalt.

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Es ist kalt in der Schweiz. Es könnte sogar ein Eistag auf uns zukommen.

Nicola AbtRingier Journalistikstudentin

Das Wochenende wird in Deutschland weiß. Bereits am Freitag soll im Südwesten heftiger Schneefall einsetzen, wie “focus.de” schreibt. Der Artikel spricht von einem “Schneehammer”. Am Wochenende war fast ganz Deutschland betroffen. Verantwortlich für den plötzlichen Wintereinbruch: Deep Birgit.

“Deutschland steckt in einer Schneefalle. Denn über uns steht kalte Luft. Aus dem Süden kommt derweil weiche und feuchte Mittelmeerluft. Die beiden Luftmassen treffen über Deutschland aufeinander und erzeugen Schneefall”, erklärt das Online-Portal. Etwa 20 Zentimeter Im Flachland wird mit Neuschnee gerechnet.

Nächste Woche dürften die Schneefälle noch intensiver ausfallen: „Wir müssen im Dezember von den intensivsten Schneefällen der letzten Jahre ausgehen. Und der Schnee bleibt liegen.“ Auch in Holland, Belgien und England wird Frau Holle aktiv sein. Und die Schweiz?

Sie müssen sich auf den Eistag vorbereiten

Hierzulande fehlt das große Schneechaos. „Der Schnee soll auch hierzulande am Wochenende fallen. Allerdings viel weniger als in Deutschland», sagt Roger Perret von Meteo News gegenüber Blick.

Im Flachland sind es zwischen einem und fünf Zentimetern. In den Alpen und Voralpen dürften es ein paar Flocken mehr sein. Der Einfluss der niederen Birgit ist in der Schweiz nicht so stark wie bei unserem nördlichen Nachbarn. Jedenfalls wird es ab Montag sehr kalt. «Auch ein Frosttag ist in der ganzen Schweiz möglich. An einem solchen Tag steigt das Thermometer nie über null Grad.» Das war ungewöhnlich für Anfang Dezember. Besondere Wetterbedingungen machen dies möglich.

Perret zu Blick: „Zur Zeit gibt es ein Hochdruckgebiet über Island und ein Tiefdruckgebiet über den Azoren (portugiesischer Archipel). Es ist normalerweise umgekehrt. In dieser Situation spricht man auch von einer Sperrsituation.” Dies geschieht normalerweise insbesondere im Januar und Februar. Ob eine weiße Weihnacht überhaupt im Bereich des Möglichen liegt, kann noch nicht gesagt werden. Dafür ist es noch zu früh.

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