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Erstellt: 06.01.2023 04:58
Von: Klaus-Maria Mehr
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Rosi Mittermaier starb im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit. Ganz Bayern trauert um seine „Gold-Rosi“. Ihre wichtigsten Wirkungsstätten haben wir in Bildern zusammengestellt.
1 / 24Rosi Mittermaier, Bayerns realster und vielleicht geplantster Ski-Superstar. Ein Leben in Bildern. © Imag/dpa/dpa2/24Rosi Mittermaier wächst inmitten der Winkelmoos-Alm, einem Almgebiet und einer sehr weitläufigen Hochfläche im Süden Oberbayerns (Gemeinde Reit im Winkl). Sein Vater, Kaufmann und Hotelier, ist staatlich geprüfter Skilehrer. Er verlangt der kleinen Rosi von Anfang an viel ab. Bei zwei Skiunfällen im Alter von zwölf Jahren brach er sich zum ersten Mal den Knöchel, kurz bevor sein Unterschenkel am gleichen Bein heilte und mehrere Monate lang nicht Ski fahren konnte. Doch schon ein Jahr später nahm er an den Jugendmeisterschaften teil und trainierte 1965 erstmals für die Nationalmannschaft. © Münchner Merkur3 / 24Im Einsatz: Rosi Mittermaier beim Training vor ihrem größten Triumph 1976 auf der Axamer Lizum im Stubaital. © Münchner Merkur4/24Ihr größter Triumph: Rosie Mittermaier Nach ihrem Abstieg bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck im Februar 1976 siegte Mittermaier. eine Medaille bei allen drei alpinen Ski-Wettkämpfen: Am 8. Februar siegte sie in der Abfahrt eine halbe Sekunde vor Brigitte Totschnig und gewann damit als erste deutsche Skirennläuferin seit Heidi Biebl 1960 eine Medaille in olympischem Gold; Mittermaier hatte noch nie einen gehabt. die Weltmeisterschaft vor dem Gewinn des Abstiegsrennens. Drei Tage später gewann sie auch den Slalom mit Bestzeit im zweiten Lauf, nachdem Teamkollegin Pamela Behr zunächst die Führung übernommen hatte. Im Riesenslalom-Finale am 13. Februar belegte sie mit zwölf Hundertstelsekunden Rückstand auf die Kanadierin Kathy Kreiner den zweiten Platz. © Münchner Merkur5 / 24Zweimal Gold in der Abfahrt und Silber im Riesenslalom: Rosi Mittermaier hatte nach eigenen Angaben im Sommer für diese Olympiade außergewöhnlich hart trainiert, um im Vorfeld der Olympiade „endlich mehr zu erreichen“. Jahreszeit seine Karriere © Imago6/24Weil es so schön glänzt, hier noch ein Foto der Medaille. © dpa7/24Mittermaier mit Mann Neureuther beim Skifahren. © Münchner Merkur8 / 24Die Liebe seines Lebens, Christian Neureuther, ebenfalls Skirennfahrer, hier bei der Alpinen Ski-WM in St. Moritz von 1974, heiratete 1980 Rosi Mittermaier. © dpa9 / 24Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei ihrer Hochzeit 1980 © Imago10 / 24Hier genießen die beiden 1980 ihre Flitterwochen in der Dominikanischen Republik. Rosi Mittermaier war leidenschaftliche Taucherin, Fallschirmspringerin und Surferin. Im Frühjahr 1973 verletzte er sich beim Surfen auf Hawaii und verpasste so das Saisonende und den möglichen Sieg im Slalom-Weltcup. © Imago11 / 24 Einige Jahre später haben Christian Neureuther und Rosi Mittermaier zwei Kinder: Felix und Amelie Neureuther. © Imago12/24Hier mit seinen Söhnen Felix, der gerade die Bronzemedaille im Slalom bei der Alpinen Ski-WM 2017 in St. Moritz und Amelie, eine erfolgreiche Modedesignerin. © Sammy Minkoff/Imago13 / 24Rosi Mittermaier mit ihrem Mann Christian Neureuther mit ihrer dritten Leidenschaft neben Tauchen und Skifahren: dem Fallschirmspringen. © Imago14/24Rosi Mittermaier war noch lange nach seinem Karriereende ein beliebter Teil des bayerischen Publikums. Hier im Gespräch mit dem damaligen Münchner Oberbürgermeister Christian Ude. Unser Merkur-Fotograf Klaus Haag hat das Foto mit den Garmischer Alpen im Hintergrund gemacht. © Klaus Haag15 / 24Rosi Mittermaier in Bonn im Jahr 1997, als sie zu Deutschlands erster „Botschafterin für Sport, Toleranz und Fairplay“ ernannt wurde. Übrigens war Mittermaier in ihrem anderen Leben Sportlehrerin. © dpa16/24Rosi Mittermaier und ihr Mann gehörten zu denen, die den Nordischen Marsch in Deutschland groß gemacht haben, hier bei einer Buchpräsentation im Chinesischen Turm in München. © Sigi Jantz17 / 24Den Bergen auf ewig verbunden: Rosi Mittermaier beim Wandern in den Alpen. © tz18/24Rosi Mittermaier mit ihrem Freund und Kollegen Markus Wasmaier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Maximilianeum. © Marcus Schlaf19/24Spaß für alle: Rosi Mittermaier beim 70-jährigen Jubiläum der Firma Bogner im historischen Skioutfit inklusive Holzski. © Jantz20/24Spaß für alle: Rosi Mittermaier bei der 70-Jahr-Feier der Firma Bogner im historischen Skioutfit inklusive Holzski. © Sigi Jantz21 / 24 Oder wie hier Apfelstrudel zu Hause im Raum Garmisch-Partenkirchen kochen. © Imago22/24Hier mit dem Ergebnis und ihrem Mann. © Imago23 / 24Rosi Mittermaier engagierte sich in zahlreichen Charity-Projekten: hier als Schirmherrin der Bundesstiftung Kinderrheuma mit rheumakranken Kindern in Garmisch-Partenkirchen. © dpa24/24Immer für ein Lächeln gut: Rosi Mittermaier zu ihrem 70. Geburtstag. Danach wurde es ruhig um den bayerischen Superstar. Rosi Mittermaier ist am 4. Januar nach langer Krankheit verstorben. © Angelika Warmuth/dpa