Robert Habeck bekräftigt Atomausstieg bis Mitte April

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat Forderungen der FDP zurückgewiesen, die Kernkraftwerke in Deutschland über Mitte April hinaus weiter zu betreiben. Habeck sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Berlin auf die Frage, ob eine Mandatsverlängerung ein Problem sei: „Das war heute kein Problem und wird es auch nicht mehr sein.“ Endlich hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) “endgültig” entschieden, dass Atomkraftwerke in diesem Winter und nicht darüber hinaus zum Einsatz kommen.

Eigentlich hätten die verbleibenden drei Kernkraftwerke bis zum 31. Dezember vom Netz gehen sollen. Aufgrund der Energiekrise infolge des Krieges in der Ukraine wurde sein Mandat nach einer Vollmachtserteilung von Scholz bis zum 15. April verlängert.

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai sagte am Dienstag: „Die FDP steht weiterhin zur Verfügung, um die Laufzeit der verbleibenden drei Atomkraftwerke über April 2023 hinaus zu verlängern.“ Neben der Strompreisentwicklung bereitet seiner Partei der CO2-Ausstoß Sorgen. sie steigen nicht schnell genug, weil zu viel Kohle verbrannt werden muss. Auch Wissing stellte im April die Denuklearisierung in Frage.

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