Der Tiroler Film „Ride back to Freedom“ gewinnt die „Special Mention 2022“ beim 25. Religion Today Film Festival in Trento. Regisseur Hermann Weiskopf dokumentierte in diesem Film zusammen mit Bernhard Freinademetz seine Reise durch Italien auf einer Vespa während der Corona-Zeit.
INNSBRUCK. Mit großer Freude erhielten die beiden Filmemacher Hermann Weiskopf und Bernhard Freinademetz beim 25. Religion Today Film Festival den „2022 Special Mention Award“ für ihren Dokumentarfilm „Ride back to Freedom“, gedreht in der Zeit von Covid 19.
„Angesichts der internationalen Jury aus vielen Ländern der Welt ist diese Auszeichnung eine ganz besondere Freude, auch weil Verbundenheit und Menschlichkeit bei diesem erstklassigen Festival im Vordergrund stehen. Die Corona-Pandemie hatte die Menschen getrennt und unser Film ‚Ride back to Freedom‘ brachte die zutiefst menschlichen Elemente entlang der Reise zusammen.“wie Regisseur Hermann Weiskopf sagt.
Dokumentarfilm: “Rückkehr in die Freiheit”
Im Sattel seiner geliebten Vespa begab sich Regisseur Hermann Weiskopf, begleitet von Kameramann Bernhard Freinademetz, kurz nach der ersten strengen Eindämmung von COVID-19 und der Wiedereröffnung der Grenze am Brenner auf einen Roadtrip durch Italien nach Lampedusa herausfinden, was mit den Menschen dort geschah und für ihn bedeutet es Freiheit.
Vespafilm eines der Highlights am Gardasee, Artikel BezirksBlätter Innsbruck
Inhaltsangabe “Rückkehr in die Freiheit”
Was bedeutet Freiheit, wenn die ganze Welt von einer beispiellosen Pandemie erfasst wird? In Italien, dem Land seiner großen Sehnsucht, geht der österreichische Regisseur Hermann Weiskopf dieser Frage nach. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2020 (das historische Datum, an dem die Grenze zwischen Österreich und Italien nach dem ersten Corona-bedingten Lockdown wieder geöffnet wurde) fiel der Startschuss für das Projekt „Return to Freedom“. Hermann Weiskopf absolviert seine Reise durch Italien auf seiner Vespa, begleitet von Kameramann Bernhard Freinademetz.
5.000 Kilometer
Fast 5.000 Kilometer ist Hermann Weiskopf mit seiner Vespa in Italien mehrere Wochen lang von Norden nach Süden gefahren. Während der Fahrt teilen die unterschiedlichsten Menschen am Weg ihre vielfältigen und bemerkenswerten Geschichten mit Hermann und berichten von ihren Erfahrungen mit dem Coronavirus. Die Treffen und Interviews vor Ort überraschten und schockierten Hermann. Die unterschiedlichsten Ziele vor der beeindruckenden Kulisse des „Bel Paese“ bleiben ihm in Erinnerung, sie sind sein Reisegewinn. Neben den vielfältigen Geschichten von Menschen beinhaltet der Roadtrip auch Phasen der Einsamkeit und des Zweifels. Körperliche und geistige Anstrengungen werden Hermann immer schwerer.
Schnappschüsse
Er erreicht jedoch die Südspitze Italiens, die Insel Lampedusa, die ihm endlich Antworten auf seine brennenden Fragen gibt: Was bedeutet Freiheit in diesen turbulenten Zeiten? Existiert es noch so, wie wir es gelebt haben? Hat die Krone die Freiheit verändert? Der historische Roadtrip beleuchtet mit einer Lupe eine emotionale Momentaufnahme der Corona-Pandemie in Italien.
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