Raffineriestreik verursacht Kraftstoffknappheit in Frankreich

Ein Streik in den Raffinerien von TotalEnergies und Esso-ExxonMobil in Frankreich hat zu Treibstoffknappheit und der Schließung von Tankstellen geführt. Heute waren an etwa einem Drittel der Tankstellen des Landes nicht alle Kraftstoffarten erhältlich.

Lange Schlangen an Tankstellen

Vor allem im Großraum Paris bildeten sich lange Schlangen vor Tankstellen. Regierungssprecher Olivier Veran forderte ein Ende der Blockaden und drohte, notfalls Militärpersonal hinzuzuziehen.

Die Gewerkschaft CGT fordert eine 10-prozentige Gehaltserhöhung beim Energieunternehmen TotalEnergies, das im ersten Halbjahr 2022 einen Gewinn von 10,6 Milliarden US-Dollar erzielte. Bisher hat das Unternehmen nur unter der Bedingung angeboten, die November-Verhandlungen im Oktober vorzuziehen der Streik endet. Die Gewerkschaft bezeichnete es als „Erpressung“.

Regress gegen Kumulierung

Energieministerin Agnes Pannier-Runacher appellierte an die Fahrer, die Fässer nicht zu füllen. Das wird den Mangel verschärfen. Mehreren Abteilungen wurde eine Höchstgrenze von 30 Litern Kraftstoff auferlegt.

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