PS5-Review: Der letzte Biss des toten Hundes

Bostons Schiefer Turm existiert wirklich! © Sony Interactive Entertainment

Zur Story des Spiels müssen wir eigentlich kein Wort verlieren. Das ist so gut, dass es auch die Damen und Herren Hollywoods gemerkt haben und deshalb kommt nächstes Jahr eine Serie mit Pedro Pascal (Joel) und Bella Ramsey (Ellie) heraus. Außerdem sorgt die gute Handlung dafür, dass man mehrmals spielen kann, ohne dass es langweilig wird. Vor allem, wenn das letzte Rennen schon eine Weile her ist. Und garantiert, wenn es nicht schon auf Sonys neuester Konsole geschehen ist. Denn diese hat es mit den vielen Verbesserungen in sich.

Neben der bisher sehr guten Story gibt es ein nahezu perfektes Gameplay. Mit dem PlayStation 5-Test wird das Spielen einfach und das Spielerlebnis steigt auf ein höheres Niveau. Dies wird durch flüssigere, realistischere und umfassendere Bewegungen spielbarer Charaktere und winzige, aber wahrnehmbare Details mit dem DualSense-Wireless-Controller der PS5 garantiert. Schnell merkt man, dass The Last of Us Part I in den Actionsequenzen zwar noch kein Shooter ist, aber eine Herausforderung sein soll. Sie können aus insgesamt sechs Schwierigkeitsstufen wählen, sodass für jeden das passende Erlebnis dabei ist.

Er hat zu viel Tomb Raider gespielt! © Sony Interactive Entertainment

Aber gerade die ruhigeren Momente, in denen Sie nach Gegenständen suchen oder sich über die Dächer hoher Gebäude bewegen müssen, garantieren ununterbrochene Überraschung. Optisch ist dieses Spiel eine Bombe. Selten haben Sie solch riesige Umgebungen mit solchen Details und Kontrasten gesehen. Auch Lichtreflexe bei Tag oder Nachtabenteuer mit der Taschenlampe sorgen für eine tolle Atmosphäre. Auch für das Ohr gibt es viel zu entdecken und in Kombination mit einem Surround-System fühlt man sich mittendrin im Geschehen.

Fairerweise muss man auch sagen, dass im Performance-Modus zwar permanent 60 fps angezeigt werden, aber nicht immer in 4k abgespielt wird. Das Spiel senkt manchmal die Auflösung, um die Bildwiederholfrequenz hoch und flüssig zu halten. Von der neusten Spielebox hätte man vielleicht etwas mehr erwartet. Beim Spielen wird also der Grafikmodus mit mehr Details und weniger Frames pro Sekunde verwendet. Aufgrund des Spielinhalts steht der Spaß ganz klar vor der Geschwindigkeit.

Im Gegensatz zur PlayStation 3 und 4 haben die Damen und Herren von Naughty Dog trotz des Vollpreistitels auf den Multiplayer verzichtet. The Last of Us Part I hat dafür die Erweiterung Left Behind. Dies erweitert die bereits brillante Geschichte weiter und bietet mehr Stunden Spielspaß. Einziger Wermutstropfen: Das bange Warten auf den nächsten Titel der Reihe wird dadurch nur bedingt minimiert.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *