Das Bild verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien: Ein rotes Schwein, an den Beinen aufgehängt, hing am Montagmorgen an einer Autobahnbrücke an der Ausfahrt Seiersberg.
Facebook: Bildschirmfoto
Die Täter sind unbekannt, aber vermutlich stecken Anhänger des SK Sturm hinter der Aktion: Auf der Brücke wurden entsprechende Aufkleber gefunden.
Die Polizei spricht von Gefahr
Laut Polizei handelte es sich um ein echtes Schwein, und am Morgen gab es einen Stau. Die Beamten prüfen nun, ob eine Gefährdung bestand: „Das Schwein könnte auf die Autobahn gefallen sein oder es könnte ein Unfall durch Ablenkung des Fahrers gewesen sein“, sagte Sprecher Markus Lamb. Jedenfalls hat die Feuerwehr die Leiche am Morgen abtransportiert und zur Verwertung der Tierkörper gebracht.
Polizei: „Nehmt Vereine und Fans beim Wort!“
Nicht nur bei dieser Aktion setzt die Polizei auf ein respektvolles Miteinander: „Wir als Polizisten haben unsere Pflicht bestmöglich erfüllt und sind für das nächste Derby in Graz bestens gerüstet. Notfalls können wir das auch nehmen.“ Massnahmen Jetzt liegt es an jedem Fussballfan, dieses Stadtderby zu einem emotionalen und zugleich friedlichen Fussballfest für die Familien unserer Stadt zu machen», sagt Chief Operating Officer Willibald Gutschi.
Beide Vereine und ihre Fanclubs übernehmen Verantwortung bzw. nehmen sie beim Wort: „Trotz sportlicher Rivalitäten haben uns beide Vereine ihre Mühen und Bemühungen um ein faires Miteinander zugesichert ihre jeweiligen Leitbilder und Prinzipien – wie Respekt und Würde – in unserer gemeinsamen Stadt leben und umsetzen”, sagte der Beamte.
Sicherheitsbereich und Schlösser
Das Spiel in der Merkur-Arena beginnt um 18 Uhr, beide Klubs bitten die Fans, ab 14 Uhr zu gehen, nur so kurz wie möglich; es ist jedoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Aus Angst vor Fanunruhen richtet die Polizei jedoch von 12 bis 24 Uhr eine Sicherheitszone rund um das Stadion ein. Der Sicherheitsbereich umfasst den Bereich innerhalb folgender Straßen: Conrad-von-Hötzendorf-Straße Nr. 151 – Evangelimanngasse – Harmsdorfgasse – Weinholdstraße – Dr.-Lister-Gasse – Lortzinggasse bis zur Kreuzung mit der Liebenauer Hauptstraße – Raiffeisenstraße – Kreuzung Nr. – Kollwitzgasse – Eduard-Keil-Gasse – Kasernstraße bis zur Kreuzung Senefeldergasse – Raiffeisenstraße Nr. 61 – Conrad-von-Hötzendorf-Straße Nr. 151.
Bußgeld bis zu 1.000 Euro
Den Behörden bereits bekannte Hooligans können die Sicherheitszone gar nicht erst betreten, Randalierer können aus der Sicherheitszone ausgewiesen werden – ihnen drohen bis zu 1.000 Euro Geldstrafe oder vier Wochen Gefängnis.