Allein im ersten Halbjahr waren 126 Betriebe im Burgenland betroffen. Sie zeigt, dass das Baugewerbe und der „Handel, Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ am häufigsten von Insolvenzen betroffen sind. Besonders auffällig ist, dass die bisherigen Verbindlichkeiten einen massiven Anstieg um 200 Prozent auf 90 Millionen Euro aufweisen.
Gründe dafür sind laut KSV1870 unter anderem, dass während der Pandemie vereinbarte Stundungen fällig werden. „Weitere Faktoren wie steigende Preise im Energiesektor, Lieferengpässe und Personalengpässe wirken sich negativ auf die wirtschaftliche Lage aus“, sagt Brigitte Dostal, Konkursleiterin KSV1870 Wien/Niederösterreich/Bgld.