08.09.2022 um 13:21 Uhr von Sara Petzold – Nothing kündigte das Nothing Phone zum Verkaufsstart mit einer Bildschirmhelligkeit an, die in Tests mehrerer Tech-Redakteure nicht reproduziert werden konnte. Daher hat der Hersteller nun auf die Testergebnisse reagiert und die entsprechenden Angaben deutlich nach unten korrigiert.
Das langersehnte Nothing Phone soll eine Bildschirmhelligkeit von bis zu 1.200 cd/m² haben; Diese Informationen wurden jedoch nicht in Tests bestätigt, die von den Redakteuren von Computerbase, GSMArena und Caschy’s Blog durchgeführt wurden. Nur bis zu 700 cd/m² maximale Helligkeit konnten die Tester auf dem Bildschirm des neuen Smartphones messen, das ist etwas mehr als die Hälfte dessen, was Nothing versprochen hatte.
Mehr als 700 cd/m² sind in keinem Testszenario möglich
Deshalb hat der Hersteller nun reagiert und die Angaben auf der eigenen Website angepasst. Der entsprechende Text bewirbt das Nothing-Phone nun mit einer maximalen Helligkeit von nur 700 cd/m² gemessen. Die Computerbase-Redaktion hatte zuvor in verschiedenen Testszenarien und mit unterschiedlichen Inhalten versucht, mehr als 700 cd/m² zu erreichen, was jedoch nicht gelang.
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Der wahre Wert wird übrigens nur erreicht, wenn der Automatikmodus aktiviert ist und der sogenannte durchschnittliche Bildpegel die Helligkeit regelt. Letzteres sorgt für einen helleren Bildschirm, weniger Weiß ist auf dem Bildschirm.
Folglich stehen die 700 cd/m² nur in den dunklen Bereichen des Bildschirms zur Verfügung. Die Helligkeit in hellen Farben fällt proportional unter 700 cd/m². Allerdings bleibt offen, warum Nothing zuvor das Nothing Phone mit 1200 cd/m² angekündigt und damit die Leistung des eigenen Displays stark unterschätzt hat. Lobenswert ist allerdings, dass das Unternehmen schnell reagiert und die Werte auf der eigenen Website nach einer Anfrage von Computerbase korrigiert hat.
Quelle: ComputerBase