Norovirus: 5 Anzeichen, die auf eine Infektion hindeuten

Was sind Noroviren?

Noroviren gelten als hochansteckend, verbreiten sich sehr schnell und lösen einen kurzen, aber schweren Magen-Darm-Infekt aus. Viren werden meist durch Schmierinfektion verbreitet, zum Beispiel durch direkten Körperkontakt oder Gegenstände wie Handtücher, Türklinken, Wasserhähne oder Toiletten. Auch kontaminierte Lebensmittel können das Virus übertragen. Auch Tröpfcheninfektionen sind möglich, wenn zum Beispiel virushaltige Tröpfchen beim Erbrechen in die Luft gelangen. Größere Ausbrüche treten wegen des hohen Infektionsgeschehens häufig in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern auf. Nach der Ansteckung bricht die Krankheit zwischen sechs Stunden und zwei Tagen aus.

Diese Anzeichen deuten auf eine Norovirus-Infektion hin

Wie bereits erwähnt, lösen Noroviren einen intensiven, aber kurzen Magen-Darm-Infekt aus. Das typische Norovirus ist der akute Beginn der Symptome. Das beinhaltet:

  • Starke Übelkeit
  • Hitzewallungen und häufiges Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Andere mögliche Nebenwirkungen sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen

Eine Norovirus-Infektion endet in der Regel schnell. Betroffene fühlen sich meist nach zwei bis drei Tagen wieder fit. Allerdings sollten Sie sich noch einige Tage isolieren: Auch wenn Sie keine Symptome mehr haben, sind Sie noch mindestens zwei Tage ansteckend.

Norovirus: Wer ist besonders betroffen?

Das Norovirus breitet sich das ganze Jahr über aus. Die Hochsaison ist jedoch von Oktober bis März. Am Norovirus kann prinzipiell jeder erkranken. Besonders betroffen sind Kinder und ältere Menschen über 70.

Norovirus-Infektion: Das sollten Sie bei der Behandlung beachten:

  • Da Sie durch Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit verlieren, ist es wichtig, viel zu trinken, zum Beispiel stilles Wasser und Tee. In der Apotheke erhalten Sie sogenannte Elektrolytlösungen, um Ihren Salzverlust auszugleichen. Verdünnte Säfte und Brühe können dem Körper auch Wasser und Salze zurückgeben.
  • Versuchen Sie möglichst wenig zu essen, um Magen und Darm nicht noch mehr zu belasten. Wenn Sie essen, essen Sie eine milde Diät. Gesund sind leicht verdauliche Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Weißbrot.
  • Eine Wärmflasche hilft gegen schmerzhafte Bauchkrämpfe.
  • Genießen Sie es, sich auszuruhen und im Bett zu bleiben.
  • Achten Sie auf ständige Hand- und Toilettenhygiene.

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