Nationalliga: SC Bern präsentiert durch das Hintergrundlicht Ajoie – ZSC im Hintergrund

Ajoie – Kinder 6:3

HC Ajoie – SC Bern 6:3: SCB schläft – Mutzen erzielt drei Tore in 98 Sekunden (07:10)

Ajoie gewinnt erneut! Vierter Sieg in den letzten fünf Spielen. Nach ZSC und Davos muss auch der SC Bern dran glauben. Dazwischen hatten die Jurassic die SCL Tigers besiegt.

Zum Spiel: Der Tabellensechste Bern startet besser und rückt dank Fuß vor (3.). Doch die Vauclair-Elf lässt sich von diesem frühen Schlag nicht entmutigen: Hazen erzielt in der 11. Spielminute ein Traumtor und kündigt damit den Sturz des SCB an.

Mitte des Drittels stiegen die Berner in kürzester Zeit ab: Nach dem ersten Treffer von TJ Brennan (23.) ging Ajoie in 98 Sekunden vom 2:1 auf 5:1.

Die Mutzen glauben, dass sie sich bis zum Spielende in einer Schockstarre befinden und logischerweise nicht mehr reagieren können. Zur Freude von Ajoie, die sich schnell dem Vorletzten von Lausanne nähert. (Paar)

Fans: 5187.

Tore: 3. Fuss (Baumgartner, Untersander) 1:0. 11. Hazen (Devos, Pilet) 1:1. 23. TJ Brennan (Asselin) 2:1. 33. Gauthier (Asselin) 3:1. 33. Andacht 4:1. 34. Hazen 5:1. 49. Baumgartner (Sceviour/SH) 5:2. 56. Pouilly 6:2. 60. Sceviour (Meile, Gerber) 6:3.

ZSC Lions – Genf-Servette 1:4

ZSC Lions – Genf-Servette 1:4: Wie bitter: Bodenmann trifft eigenen Keeper, Tömmernes bedankt sich (05:47)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Eine zerbrochene Plexiglasscheibe unterbricht das Spiel für eine Viertelstunde. Omark, die Linienrichter und zahlreiche Helfer in der Swiss Life Arena packen mit an und er kann endlich weitermachen.

Wie schon im gestrigen Spiel ließ Ginebra im ersten Drittel seine Muskeln spielen. Hartikainen steigt mit einem Schlittschuh auf den Puck, dribbelt an der ZSC-Abwehr vorbei und bereitet Pouliots Tor fußballerisch vor. Im Powerplay ließ der Künstler, Weltmeister und Olympiasieger eine Minute später nach.

Im Mitteldrittel wird Jooris in den Schlitz gedrückt, Tömmernes staubt sich ab und reinigt zum elften Mal in dieser Saison. Bei der Abwehraktion verletzte sich Waeber. GCK-Torhüter Zumbühl übernimmt, hält den Strafraum in den Folgeminuten dicht und sieht sogar, wie Texier einen Konter lässig zum ZSC-Tor verwandelt.

Kurz vor Schluss erhält Pouliot eine 5-Minuten-Strafe und muss duschen. Die Löwen können daraus jedoch kein Kapital schlagen, Winnik legt ihm mit dem leeren Netz den Deckel auf und besiegelt die vierte (!) Niederlage des ZSC in Folge. (Fotze)

Fans: 12.000.

Turm: 13. Pouliot (Hartikainen) 0:1. 14. Hartikainen (Omark, Filppula/PP) 0:2. 27. Tömmernes (Jooris, Hartikainen) 0:3. 37. Texier 1:3. 59. Winnik (Miranda/Leeres Tor) 1:4.

Schalen – SCL Tigers 4:3 nP

Kloten – SCL Tigers 4:3 nP Aaltonen und Ekestahl-Jonsson feiern die Kunst des Powerplays (06:07)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Kloten zeigt in 24 Stunden, dass Schießstatistiken täuschen können. Am Freitag gewannen die Lausanner Fahrer trotz 25:38 Schüssen mit 4:3. Am nächsten Tag gegen die SCL Tigers lautet das Ergebnis der Schüsse, die in 60 Minuten eintreffen, 54:30 zugunsten der Flughafenbewohner. Das Spiel geht noch ins Elfmeterschießen.

Kloten kann im Spiel zweimal präsentieren. Erster Marchon ist nach seinem Schuss der Schnellste. Aaltonen macht später das 2:1, als er und Ekestahl-Jonsson das Powerplay mit zwei Flanken in den Strafraum feiern. Aber die Tigers ziehen zweimal. Nach dem gleichen Muster. Der finnische Offensivverteidiger Saarijärvi hat zu viel Platz und zeigt mit seinen 9 und 10 Toren in dieser Saison seine Klasse.

Kurz vor der zweiten Pause verpasst Kloten Angs Torschützenkönig Torhüter Charlin spektakulär vor dem offenen Tor. Doch Rohrbach schießt die Gäste im letzten Drittel in Führung. Im Powerplay macht Kloten per Hebel das 3:3. Ruotsalainen und Marchon schließen sich zusammen, um den Puck aufs Tor zu lenken. Im Elfmeterschießen hat Kloten noch die Nase vorn. (Herr)

Riesenparade von Tigers-Keeper: Jonathan Ang verfehlt hier wegen überragender Charlin (00:43)

Fans: 5679.

Turm: 7. Marchon (Aaltonen, Loosli) 1:0. 18. Saarijärvi (Michaelis/PP) 1:1. 20. Aaltonen (Ekestahl-Jonsson, Schweden/PP) 2:1. 30. Saarijärvi (Saarela) 2:2. 43. Rohrbach (Zryd) 2:3. 50. Marchon (Schweden, Aaltonen/PP) 3:3.

Strafen: Faille -, Saarijärvi -; Schweden 1:0, Saarela -; Ang-, Rohrbach-; Ekestahl-Jonsson 2:0, Michaelis 2:1; Simic 3:1.

SCRJ Lakers – Freiburg-Gotteron 4:3 nP

SCRJ – Freiburg 4: Zirkustor 3 nP! SCRJ-Aberg überholt Hughes im Liegendschießen (07:30)

Fribourg-Capità Sprunger ist sehr aufgebracht, weil er nach einem Scharmützel mit Rappis Torschützenkönigin Cervenka ebenfalls in den Strafraum muss. Zu diesem Zeitpunkt führen die Lakers nur mit 1: 0 und Gottéron befindet sich in einer hartnäckigen Serie.

Stattdessen tauchen die Lakers auf und gehen wenige Minuten später mit 3:0 in Führung. Schröder leitet das zweite Tor mit einem zuckersüßen Pass auf Vouardoux ein, der aus der Drehung unbedrängt trifft. Das herausragendste Tor des Spiels – oder gar der Saison – erzielte Aberg: Der Schwede wurde von Freiburgs Gunderson zu Fall gebracht, was Elfmeter bedeutet hätte. Doch Aberg trifft im Liegen schnell zum 3:0.

Es ist eine erfolgreiche Trainerherausforderung, die Gottéron zurück ins Spiel bringt. Denn statt 4:1 für den SCRJ steht es plötzlich 3:3. Was ist passiert? Nach Abergs zweitem Tor des Abends sehen die Schiedsrichter auf Videomaterial ein Handicap des Torhüters. Rowe steht zwar nicht im Torraum vor Freiburgs Torhüter Hughes, Teile seines Oberkörpers (und Gesäßes) befinden sich aber dreidimensional betrachtet oberhalb der Linie. Das Tor 58 Sekunden vor der zweiten Pause zählt nicht. Dann tritt Fribourg aufs Gaspedal. Sprunger startet die erfolgreiche Aufholjagd.

An der hektischen Schlussphase sind die Lakers schuld, sie stehen sekundenlang mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Sie überleben unbeschadet in zahlenmäßiger Unterlegenheit. Und eine große Parade von Nyffeler rettet sie 39 Sekunden vor Schluss vor der Niederlage. Danach scheiterten mehrere im Elfmeterschießen. Moy und Wetter bekommen einen Extrapunkt. (N / A)

Fans: 5362.

Tore: 25. Forrer (Dünner) 1:0. 30. Vouardoux (Schröder, Jordanien) 2:0. 37. Aberg (Cervenka) 3:0. 38. Kuokkanen (Gunderson/PP) 3:1. 41. Sörensen (De la Rose, Sprunger) 3:2. 44. Springer (Gunderson) 3:3.

Elfmeterschießen: Rask –, Schröder –; Sörensen –, Aberg –; Mottet—, Moy 1:0; Bertschy 1:1, Zeit 2:1; Desharnais—.

Biel – Zug 3:1

EHC Biel – EV Zug 3:1: Spektakulär – Hofer trifft gegen den Meister im Baseball-Stil (04:08)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Als der EHC Biel nach 53 Sekunden den Führungstreffer eröffnete, rechnete lange kaum jemand damit, dass es das einzige Tor bleiben würde. Doch Biel ließ zu viele Chancen liegen, Zug blieb dank starkem Torhüter Hollenstein im Spiel. Und das, obwohl sie auf weite Distanzen offensiv harmlos sind.

Nur 51 Minuten nach dem 1:0-Torschützenkönig trat Hofer für die Bieler an, was es aber nicht weniger spannend machte. Denn diesmal zeigt Zug eine Reaktion und schießt nur 78 Sekunden später das Tor. Und dann macht es richtig Druck. Aber egal, was der Meister versucht, er will immer noch keinen Erfolg haben. Auch ohne Torhüter. Die Punkte bleiben also im Berner Seeland.

In Zug ist die Hauptverhandlung gescheitert. Sie gehen mit dem Wissen nach Hause, dass am Dienstag im Halbfinal-Rückspiel der Champions Hockey League gegen die Finnen von Tappara Tampere mehr Offensive kommen muss. Sonst kann der Meister das 0:2 des Hinspiels nicht mehr wettmachen. (bir)

Fans: 6512.

Tore: 1. Künzle (Brunner, Sheahan) 1:0. 52. Hofer (Olofsson) 2:0. 54. Marchini (Kovar, Herzog) 2:1. 60. Hischier (Forster, Lööv) 3:1 (Leeres Tor).

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Bern unterliegt Ajoie, dem Schlusslicht.

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