HC Lugano – SC Bern 0:3: Blitzschlag von SCB-Untersander Lugano (05:43)
HC Lugano – SC Bern 0:3
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Lugano-Torhüter Mikko Koskinen hätte bis kurz vor der Halbzeit ein Loch ins Eis graben können, um etwas zu fischen. Auch wenn er fast keine Fänge gemacht hätte, wäre er zumindest beschäftigt gewesen. Denn vom Berner kommt fast nichts. Sie bringen den Finnen nur drei Schüsse aufs Tor. Der SCB hatte am Mittwoch gegen die ZSC Lions (0:3) aus allen Positionen geschossen und Torhüter Ludovic Waeber zu 44 Paraden gezwungen.
Bitter für Koskinen: Als Bern zum vierten Mal schießt, schallt sein Tor. Seine Sicht ist komplett blockiert, als Ramon Untersander aus der Distanz schießt. Für den Nati-Verteidiger ist es bereits das vierte Tor im neuen Jahr. Nur 70 Sekunden nach dem 1:0 verdoppelten die Berner. Koskinen sieht nicht gut aus, wenn Oscar Lindberg trifft.
Der SCB hat dann das Spiel im Griff und zeigt nun auch seine spielerischen Qualitäten. Zudem macht Torhüter Daniel Manzato einen sehr souveränen Eindruck. Lugano kann nicht mehr reagieren. (Herr)
Ventilatoren: 5090
Tore: 30. Untersander (Baumgartner) 0:1. 31. Lindberg (C. Gerber) 0:2. 60. DiDomenico 0:3 (ins leere Tor).
HC Davos – SCRJ Lakers 5:4 nP
HC Davos – SCRJ 5:4: Sensationelle Cervenka mit zweitem Hattrick in Folge (08:24)
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Wer auch immer das Drehbuch zu Andres Ambühls HCD-Spiel 1004 geschrieben hat, das an Reto von Arx Plattenspieler anknüpft, wollte es richtig dramatisch machen. Am Ende entscheidet der Jubilar im Elfmeterschießen ein Spiel, das sein Team bereits verloren hatte.
Nachdem das erste Tor aberkannt wurde, gerieten die Davoser gegen die SCRJ Lakers in Rückstand, konnten das Spiel aber noch vor der ersten Pause zu ihren Gunsten drehen. In der Mitte übernimmt Rappi das Zepter und dominiert den Gastgeber fast nach Belieben. Angeführt von Torschützenkönigin Cervenka, die zum zweiten Mal in Folge einen Hattrick erzielte, gewannen sie mit 4:2. Doch die Bündner geben nicht auf, sie wollen unbedingt verhindern, dass ihr Kapitän sein Geburtstagsspiel verliert. Und sparen Sie sich mit dieser Willenskraft Überstunden.
Da machen sie einen Umschaltfehler, er bekommt einen Elfmeter und das hat fast Konsequenzen. Denn die Lakers schlagen voll zu und feiern bereits den Sieg. Und sie kommen abrupt zum Stillstand: HCD-Trainer Wohlwend zieht die Coaches-Challenge und tatsächlich, wie bei Bündners nicht anerkanntem Tor, wurde der Torhüter disqualifiziert.
Die Verlängerung geht weiter und bringt keinen Sieger hervor. Es wird ein Elfmeterschießen geben. Dort zeigt Aeschlimann gegen Tabellenführer Genf wie sein Kontrahent Meyer starke Paraden. Jubilee ist der achte Shooter von HCD. Ambühl vernetzt sich als einer von zwei Davosern. Und man darf sich als Matchwinner feiern lassen, denn dann verpasst Cervenka ausnahmsweise mal das Elfmeterschießen und verpasst seinen dritten Versuch. (bir)
Fans: 6547
Die Tore: 4. Cervenka (Rowe, Aberg) 0:1. 11. Wieser (Corvi/PP1) 1:1. 20. Ambühl (Rasmussen) 2:1. 34 Vouardoux (Cervenka) 2:2. 38. Tscherwenka 2:3. 40. Cervenka (Rowe, Aberg) 2:4. 54. Fora (Bristedt) 3:4. 57. Rasmussen (Nygren) 4:4. – Elfmeterschießen: Cervenka -, Rasmussen; Schröder-, Dreck 1:0; Aberg 1:1, Bristedt-; Moy-, Stransky-; Rowe-, Corvi-; Stransky -, Cervenka -; Bristedt -, Aberg -: Ambühl 2:1, Cervenka -.
ZSC Lions – HC Ajoie 2:3
ZSC Lions – HC Ajoie 2-3: Frossards Kracher stellt ZSC in den Schatten (05:01)
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Die Ajoulots lassen sich vom Spiel der Heimmannschaft nicht beeindrucken und schnell wird klar: Sie sind nicht nur wegen einer Stadiontour durch die prächtige Swiss Life Arena gekommen! Kohler spielt im Slot, ZSC-Guebey lenkt den Puck leider ins eigene Tor: Ajoie führt! Aber der Jurassic ist nicht genug, drei Sekunden vor Ende des dritten legt Brennan mit einem wuchtigen Schuss aufs Powerplay noch einmal nach.
Wallmark und Bodenmann glichen das Spiel im letzten Leg in knapp vier Minuten aus – ersterer kann für eine sehr spannende Schlussphase sorgen. Dem zweiten Tor des ZSC dürfte ein Abseits vorausgegangen sein, was in der Videoanalyse nicht abschließend geklärt werden kann.
Auf diese vorhersehbare Reaktion reagieren die Ajoulots mit einem weiteren Tor im Powerplay: Frossard trifft. Dann wachen die Zürcher plötzlich wieder auf. Der Keeper von Ajoie Ciaccio wird getroffen, geht zu Boden und Baltisberger klettert weiter. Nach einer kurzen Beratung entschieden die Schiedsrichter jedoch auf „No Goal“, als Ciaccio eine Spielunterbrechung forderte, da er in seinem eigenen Tor lag. (Fotze)
Fans: 10.843
Die Tore: 14. Kohler (Huber, Frossard) 0:1. 20. Brennan (Frossard, Devos/PP) 0:2. 46. Wallmark (P. Baltisberger, Bodenmann) 1:2. 50. Bodenmann (Roh, Kukan/PP) 2:2. 56. Frossard (Devos, Asselin/PP) 2:3.
EHC Biel – EHC Kloten 5:4 nV
EHC Biel – EHC Kloten 5:4: Olofsson vollendet Biels Traum-Comeback mit Hattrick (09:12)
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Nach einem hart erkämpften Drittel geht Kloten im Zentrum dank Toren von Meyer (11.) und Loosli (18.) mit 2:1 in Führung. Olofsson konnte in der 17. Minute mit einer schönen Aktion gegen einen für Biel ausgleichen.
Das mittlere Drittel bietet dem Publikum der Bieler Tissot Arena beste Unterhaltung und verwandelt sich in eine tolle Show. Zunächst baut Kloten seine Führung auf 4:1 aus, bevor Biel zwischen der 29. und 34. Minute drei Tore erzielt und sich damit in kurzer Zeit einspielt. Die Verteidigung der Flughafenbewohner wirkt nicht immer solide. Vor allem beim vierten Tor ließ er sich kurz nach dem Pass von Biels Torschützenkönig Hofer in der Nachspielzeit erwischen.
Klotens Aufsteiger, bei dem Trainer Tomlinson kürzlich seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gab, hält hartnäckig gegen den Tabellenzweiten. Im letzten Drittel lässt er dank der Solidarisierung in der Abwehr nicht mehr viel aus und verdient die Verlängerung. Dort ist es allerdings der schwedische Scharfschütze von Biel Olofsson, der nach nur 44 Sekunden mit seinem dritten persönlichen Treffer das Spiel zugunsten der Seeländer entscheidet. (bts)
Fans: 6241
Turm: 11. D. Meyer (Kellenberger) 0:1. 17. Olofsson (Haas) 1:1. 18. Loosli (Randegger, Ness) 1:2. 26. Ekestahl-Jonsson (Aaltonen, Ang/PP2) 1:3. 27. Schreiber (Schwedisch, Ekestahl-Jonsson/PP2) 1:4. 29. Olofsson (Rathgeb/PP1) 2:4. 34. Künzle (Künzle, Brunner) 3:4. 34. Hofer (Haas) 4:4. 61. Olofsson (Haas) 5:4.
Freiburg-Gottéron – Ambri-Piotta 6:1
Fribourg-Gottéron – Ambri 6:1: Burren hält am Schiri fest – De la Rose sagt Danke (05:15)
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In einem extrem dominanten Spiel zeigt Gottéron vor heimischem Publikum seine Klasse. Obwohl die Gastgeber mit Sprungers kurzfristigem Ausfall zu kämpfen haben, ließen sie sich davon über die gesamten 60 Minuten nichts anmerken.
De la Rose eröffnete das Tor im Eröffnungsdrittel. Er kann einen einigermaßen glücklichen Konter absolvieren, um in Front zu kommen. Kurz nach dem dritten Drittel setzte Mottet einen humorlosen Puck zur Pause zum 2:0 ins Netz.
Das Tessin startet in den zweiten Durchgang mit einem Mann weniger auf dem Eis, weil Formenton zwei Sekunden vor der Sirene einen blöden Elfmeter erhält. Elf Sekunden braucht Sörensen dann im Mitteldrittel, um diesen Vorteil auszuspielen. Kurz vor der zweiten Sirene ist es wieder De la Rose, die das Spiel praktisch mit 4:0 entscheidet.
Im dritten Drittel können die Leventiers immerhin das 1:4 feiern, doch die Freude bleibt im Hals stecken, denn nur 34 Sekunden später kommt Jecker aus Freiburg zurück. In der 53. Minute krönte sich De la Rose mit seinem dritten persönlichen Treffer zum Sieger. (GMO)
Fans: 9009 Tor: 6. De la Rose (Sörensen, Seiler) 1:0. 12. Das Spiel 2:0. 21. Sörensen (Diaz/PP1) 3:0. 38. De la Rose (Sörensen, N. Marchon) 4:0. 46.Chlapik (Formenton, Eggenberger/PP1) 4:1. 47. Jecker (Schmid) 5:1. 53. De la Rose (Schmid, Bertschy/PP1) 6:1.
Servette-Genf – Lausanne 4:2
Servette – Lausanne HC 4:2: Jooris wird für seine Hartnäckigkeit mit einem Arm belohnt (05:01)
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Beide Teams befinden sich in einem Formtief und haben ihre letzten drei Spiele verloren. Sie starten das Spiel mit dem entsprechenden Engagement. Das Ergebnis sind hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Doch erst kurz vor der ersten Pause eröffnete Jooris im Powerplay den Torschuss für die Maroons, die ein Spezialtrikot trugen.
Lausanne startete stark in der Mitte und glich aus, nur um 12 Sekunden später das nächste Gegentor zu kassieren. Valtteri Filppula friert. Der Torschützenkönig erzielt keine weiteren Tore. Erhalte eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für einen Gegencheck.
Lausanne nutzt die Mehrheit nicht, kassiert aber beim nächsten Powerplay von Genf ein weiteres Gegentor. Auf der letzten Strecke wirft Lausanne alles nach vorne und schießt das Tor. Am Ende fehlt den Löwen aber auch das nötige Glück. Winnik erzielte das Tor in einem leeren Netz, um den Grenats ihren dritten Derbysieg der Saison zu bescheren. (mst)
Ventilatoren: 7135
Die Tore: 20. Jooris (PP) 1:0. 22. Emmerton 1:1. 22. Philipper 2:1. 35. Jooris (Omark, Pouliot/PP) 3:1. 51. Raphael 3:2. 60. Winnik (Richard, Le Coultre/EN) 4:2.
1/14
Untersander traf den Puck zum 1:0.