National League: Davos wird von Ajoie besiegt – Genf erzielt 7 Tore in Bern

Ajoie – Davos 3:2 nP

HC Ajoie – HC Davos 3:2 nP Corvi beschwört eine Wende herauf, HCD verliert trotzdem (05:04)

Zwei Siege, ein 3:2 bei den ZSC Lions und ein 3:2 Heimsieg nach Elfmeterschießen gegen Davos. Was für ein Wochenende für das Ende des Ajoie-Tisches! Unter Sportdirektor Julien Vauclair haben die Jurassians das Rudel verstärkt, vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen und dürfen nun sogar nur noch sehr wenig Hoffnung haben, die Red Lantern aufzugeben. Solange sie dieses Tempo halten können.

Gegen Davos lassen die Jurasier kurz vor der Pause im ersten Drittel erstmals die Glocke läuten, wenn die Davoser in ihren Zweikämpfen immer einen Schritt zu spät ankommen und Frédéric Gauthier abschließt. Der Rekordmeister reagierte mit einer starken Druckphase, durfte aber auf Konter spielen, da Chris Eglis Rückhand nicht ausreichte – Ueli Huber profitierte mit 2:0.

Doch die Davoser finden dank eines wunderschönen Tores von Enzo Corvi wieder ins Spiel zurück. Und dann fälschte Dennis Rasmussen einen Schuss von Davyd Barandun ins Tor ab. Die Fluchtkünstler haben erneut zugeschlagen. Das dritte Elfmeterschießen im dritten Spiel des Jahres gewinnen sie aber nicht: Guillaume Asselin und Philip-Michaël Devos haben mit ihren Toren etwas gegen sie. Was ein etwas unpassender Moment ist, besonders für einen.

Denn kommende Woche soll für HCD-Trainer Christian Wohlwend das Job-Playoff bezüglich seines am Saisonende auslaufenden Vertrages beginnen. Denn der HCD hat nur noch ein Spiel bis zum darauffolgenden Wochenende (15. Januar in Lugano). Zeit zum Plaudern bleibt auf jeden Fall.

Fragt man Davos, stehen die Zeichen nach vier Jahren auf Trennung. Zuletzt fielen die Bündner mit ihren Comeback-Qualitäten positiv auf. Gegen Servette, Rappi und Ajoie konnten sie nach einem Rückstand punkten und dabei viel Moral und Charakter zeigen. Die Dinge sind nicht so schlimm in HCD. Dennoch wäre es überraschend, wenn dies Wohlwend einen neuen Vertrag einbringen würde. Und trotz allem ist der letzte Eindruck eine Niederlage gegen Ajoie. (nicht mehr)

Fans: 4610.

Turm: 20. Gauthier (Hazen) 1:0. 23. Huber (Sciaroni, Frossard) 2:0. 44. Corvi (Strasky) 2:1. 49. Rasmussen (Barandun, Ambühl) 2:2.

Elfmeterschießen: Rasmussen -, Asselin 1:0, Ambühl -, Devos 2:0, Bristedt -, Gauthier -, Stransky 2:1, Hazen -, Corvi -.

Bern – Genf-Servette 5:7

SC Bern – Genf-Servette 5:7: Genf dreht nach einem Fehler von Sceviour und einem Fehler von Wüthrich (05:59)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

SCB-Torschützenkönig DiDomenico lässt seine Teamkollegen wie einen Bandenhelden feiern. Nach einem verschossenen Elfmeter machte er knapp auf 2:0. Der SCB hat das attraktive Duell bislang gut im Griff. Defensiv stehen die Mutzen solide und klar, lassen fast nichts zu. Servette, das ohne seine beiden besten Torschützen Filppula (gesperrt) und Hartikainen (verletzt) ​​auskommt, muss sich zunächst im Angriff beruhigen.

Aber der Anführer ist dazu in der Lage, ebenso wie zu einer verrückten Wendung. Trotz zweier Zwei-Tore-Rückstände bleibt er geduldig und wartet auf seine Chancen. Oder bis die Berner Elfmeter kassieren. Zwei Powerplays, zwei Tore, effizient. Die Servettiner beißen auf eine Party, die den Bernern nicht davonlaufen dürfte. Ein individueller Fehler setzt sie unter Druck: Der Passversuch von Sceviour wird vom starken Jooris abgefangen und zu Winnik weitergespielt, der Genf erstmals in Führung bringt.

Jetzt haben sie ihre Hüte da, wo sie sie haben wollen: Die Berner müssen eine Reaktion zeigen. Sie bekommen es immer noch mit der Auslosung. Doch danach ist Torhüter Wüthrich nicht mehr der notwendige Rückhalt für sein Team. Der 24-Jährige lässt in drei Minuten zwei für ihn gut sichtbare Distanzschüsse zu.

Nach dem Treffer nimmt SCB-Trainer Söderholm den Torhüter drei Minuten vor Schluss vom Platz. Doch sein Team kann das Spiel nicht mehr kontrollieren. (N / A)

Fans: 15.015.

Tore: 24. DiDomenico 1:0 (Elfmeter). 27. DiDomenico (Untersander/PP) 2:0. 27. Rod (Winnik, Jooris) 2:1. 31. Ennis (Sceviour, DiDomenico/PP) 3:1. 33. Pouliot (Winnik, Omark/PP) 3:2. 40. (39:57) Pouliot (Tömmernes, Jooris/PP) 3:3. 42. Winnik (Jooris) 3:4. 45. Baumgartner (DiDomenico) 4:4. 46. ​​​​Richard (Jooris, Auvitu) 4:5. 49. Antonietti (Pouliot, Miranda) 4:6. 51. Ungeziefer (Untersander, Scherwey) 5:6. 60. Richard 5:7 (am leeren Tor).

SCRJ Lakers – ZSC Lions 5:2

SCRJ Lakers 5:2 ZSC Lions: Cervenka bestraft Kukans Blackout (05:27)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Die Zuschauer der St. Galler Kantonalbank Arena lange auf ein Tor warten. Die Lakers dominieren das Spiel im ersten Drittel, sind aber nicht cool genug und so steht es nach 20 Minuten 0:0.

In der Mitte aber brodelt es richtig: Roe bringt mit einem Eckstoß im Powerplay seine Farben in Führung. Die Lakers sind unbeeindruckt und bleiben eine ständige Quelle von Ärger. Cervenka kehrt aus dem Strafraum hinter Kukan zurück, knöpft mit einem Geniestreich den Puck des ZSC-Verteidigers auf und nimmt Waeber unnachgiebig zwischen die Hosenträger. Doch damit nicht genug: Nach einem misslungenen Trainerzwang sitzt ein Zürcher aus und Noreau knallt den Puck bei diesem Powerplay ins Netz – Doppelschlag Rappi! Hollenstein reagierte auf die erste Führung der Lakers mit einem Schuss zum 2: 2-Unentschieden.

Der letzte Abschnitt bringt die Entscheidung. Erst schlägt Rappi-Rowe zu, dann nimmt ZSC-Roe eine unnötige 5-Minuten-Strafe. Das Powerplay der Lakers trifft und sichert die ultimative Entscheidung in diesem Spiel.

Auch das dritte Duell der Saison geht an die Lakers, die sich langsam zum gefürchteten Gegner der Lions entwickeln! (Fotze)

Fans: 6100.

Tore: 25. Reh (Wallmark, Bodenmann/PP) 0:1. 29. Cervenka 1-1. 30. Noreau (Cervenka, Schröder/PP) 2:1. 31. Hollenstein (Bodenmann) 2:2. 41. Rowe (Noreau) 3-2. 47. Schröder (Moy, Noreau/PP) 4:2. 51. Docht (dünner) 5:2.

SCL Tigers – Lugano 6:4

SCL Tigers – HC Lugano 6:4: Michaelis und Tigers bezwingen das Eis von Lugano (08:11)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Nach der 0:9-Niederlage in Rapperswil suchen die SCL Tigers nach Wiedergutmachung. Das macht sich im ersten Drittel bemerkbar. Die Tigers erzielen drei Tore in 97 Sekunden. Luganos Auszeit nach dem zweiten Tor half auch nicht viel. Schließlich können die Gäste später reagieren. Fazzini verkürzte nach gewonnenem Bully auf 1:3 aus Tessiner Sicht.

Michaelis eröffnet den Torschützen im Mitteldrittel. Mit seinem zweiten persönlichen Tor des Abends bringt er die SCL Tigers mit 4:1 in Führung. Lugano war Carr in Unterzahl, kassierte aber 54 Sekunden vor Schluss ein weiteres Gegentor gegen den Spielverlauf. Schmutz wird gefunden.

Im letzten Drittel wird es noch spannender. Dank der Tore von Alatalo und Connolly erreichen die Luganese das 4:5. Flavio Schmutz machte jedoch mit seinem zweiten Tor des Nachmittags alles klar. Lugano kann nicht mehr reagieren und muss Langnau auf dem Tisch den Vortritt lassen. (dsc)

Fans: 5421.

Turm: 7. Sturny (Berger) 1:0. 8. Michaelis (Pesonen) 2:0. 9. Diem (Lepistö, Schmutz) 3:0. 15. Fazzini (Thürkauf, Josephs) 3:1. 24. Michaelis (Pesonen, Saarijärvi) 4:1. 26. Carr (SH) 4:2. 40. Schmutz (Saarela) 5:2. 43. Unterhaus (Bennett) 5:3. 51. Connolly (Andersson, Wolf) 5:4. 51. Schmutz (Saarijärvi) 6:4.

Ambri-Piotta – Biel 4:3 nV

Ambri – Biel 4:3 nV Leventiner gewinnt dank Lokal-Hattrick und Slapstick-Tor (06:33)

Dank zwei Powerplay-Toren von André Heim und einem Stegreif von Dominic Zwerger führte Ambri-Piotta gegen Biel in der 34. Minute mit 3:0, die Levantiner müssen jedoch in die Verlängerung, in der Heim in der 64. Minute die Entscheidung traf mit seinem dritten Tor des Spiels.

Nach zwei Auswärtsniederlagen feiert Ambri den ersten Sieg seit dem Jahreswechsel und den fünften Sieg in Folge vor heimischer Kulisse. Gegen Biel ist es der erste Sieg im dritten Spiel der laufenden Meisterschaft. Bereits am Vortag hatten sich die Seeländer von einem Drei-Tore-Rückstand (1:4) gegen Kloten (5:4 nV) erholt, verpassten diesmal aber den Extrapunkt. (SDA)

Fans: 6645.

Tore: 4. Lokal (Pestoni, Zwerge/PP) 1:0. 15. Zwerge (SH) 2:0. 34. Heim (Bürgler, Heed/PP) 3:0. 43. Künzle (Cunti) 3:1. 47. Hofer (Haas) 3:2. 49. Hofer (Olofsson, Haas) 3:3. 64. Start 4:3.

Lausanne – Freiburg-Götteron 5:3

Lausanne HC – Fribourg 5:3: Jäger tanzt die Abwehr von Gottéron (04:57)

Die Formkurve von Lausanne und Fribourg-Gottéron war vor dem Spiel am Samstag diametral unterschiedlich. Während die Waadtländer vier Mal in Folge verloren, gewann Freiburg fünf Mal in Folge.

Auch Kopf-an-Kopf-Duelle sprachen für Gottéron, der Lausanne zuletzt fünf Mal in Folge besiegte. Doch es kam anders, LHC gewann mit 5:3. Verteidiger Lukas Frick erzielte zwei der fünf Tore der Heimmannschaft. (SDA)

Fans: 8809.

Tore: 2. Sekac (Jelovac, Pedretti) 1:0. 14. Dufner (Schmid) 1:1. 22. Jäger (Jelovac) 2:1. 28. Sörensen (PP) 2:2. 31. Sideler (Deutschland) 3:2. 37. Frick (Deutschland) 4:2. 39. De la Rose (Sörensen) 4:3. 60. Frick (SH!) 5:3 (ins leere Tor).

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Besorgter Blick: Christian Wohlwend und der HC Davos müssen sich Ajoie geschlagen geben.

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