Nach nur 52 Stunden Ruhe |
Kölns Notstand macht Hoffenheim zu schaffen
Köln KAMPF um einen Punkt gegen Hoffenheim.
Rund 52 Stunden nach dem Schlusspfiff des Spiels der Europa Conference League beim 1. FC Slovacko (1:0 für den FC), Köln muss wieder mit dem letzten Kader spielen (neun (!) Fouls), kommt aber besser ins Spiel als die TSG.
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Quelle: Bild 30.10.2022
13. Minute: Die pfeilschnelle Maina dreht unten rechts den Turbo auf, bringt den Ball schön ins Innere, wo Kainz (erstmals Kapitän) abwehrt. Das fünfte Saisontor des Österreichers.
Doch Hoffenheim kam in der 36. Minute zurück, Baumgartner durchbricht die linke Abwehrlinie, bringt das Leder in die Mitte, wo Bruun Larsen aufsetzt. 1:1!
In der zweiten Halbzeit verteidigte Köln leidenschaftlich und ließ bis auf eine gute Chance von Kramaric in der Nachspielzeit (90.+6.) nicht viel zu. Erstaunlich: In den 90 Minuten lief Köln mehr als Hoffenheim (122,8 zu 120,2 km).
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Und die TSG beendete das Spiel nur zu zehnt, weil Kabak nach einem Foul an Dietz die Gelbe Karte bekam (87.). Bitter für die Hausherren: Der eingewechselte Dietz verletzte sich im Einsatz und wurde in der Nachspielzeit erneut eingewechselt (90+2).
Trainer Steffen Baumgart (50): „Ich glaube nicht, dass die Jungs wirklich wissen, was sie geleistet haben. So eine Energieleistung kann man einmal abliefern, aber nicht auf Dauer.“
Kölns Innenverteidiger Timo Hübers (26): „Ich weiß auch nicht, woher die Kraftreserven kommen. Die Devise war: jetzt noch mehr gegen alle Widrigkeiten!“
Statistisch wichtig für den FC: Das Unentschieden beendet den Kölner Horrorlauf gegen Hoffenheim, da die letzten acht Bundesliga-Spiele gegen die TSG verloren gingen (4:26 Tore).