Am heutigen Pfingstsonntag sind es bis zu 31 Grad in der Sonne, doch im Laufe des Tages steigt die Sturmgefahr mit Regen, Windböen und sogar Hagel.
Grund ist das Tief „Maya“, das aus dem Norden Frankreichs über Belgien gezogen ist und nun das Land von Westen her erreicht. In der Nacht zum Montag soll dies im Osten Österreichs andauern.
Höhere Wetterwarnstufe
Daher hat das Unwetterzentrum (UWZ) am Sonntagmorgen die höchste Unwetterwarnstufe für Ostösterreich ausgerufen. Vor allem in Wien werden schwere Unwetter erwartet. In einer UWZ-Mitteilung heißt es: „Ab Sonntagnacht wird es in Ihrer Nähe stark regnen. Am Montagmorgen werden es insgesamt 50 bis 60 Liter pro Quadratmeter sein.“
In den Bergen dürften gegen Mittag die ersten Unwetter aufziehen, im Westen werden sie schnell häufiger und intensiver, am Abend breiten sie sich dann auf den weiten Raum von Wien und dem Burgenland aus. Teilweise soll der Regen hier bis Montagmorgen nicht aufhören.
Möglichkeit lokaler Überschwemmungen
War es von Freitag bis Sonntag im Osten heißer als im Westen, soll es am Montag umgekehrt sein: Im Osten könnte es den ganzen Tag regnen und recht kühl bleiben: Die Temperaturen dürften nur zwischen 19 und 21 Grad liegen. Sogar lokale Überschwemmungen sind möglich, warnt Michele Salmi, Meteorologe beim Ubimet Meteorological Service.
Im Westen hingegen soll der Montag für Ausflüge gut sein: In Innsbruck etwa werden bis zu 28 Grad erwartet. „Aus heutiger Sicht sieht der Montag für Wanderungen in den Bergen, zum Beispiel in der Tauernregion, besser aus, weil die Sturmgefahr vorüber ist“, erklärt Salmi.
Die Zeit ändert sich ständig
Unter der Woche wird für Dienstag und Mittwoch eine weitere Störungszone erwartet, die nach Österreich verlagert wird. In der zweiten Wochenhälfte dürfte sich das Wetter beruhigen und die Temperaturen „auf ein angenehmes Niveau sinken“, so Salmi in einer ersten Prognose.