Schadet ihm das im Rennen um den Wiedereinzug ins Weiße Haus?
Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weg für die Übergabe der Steuerdokumente von Ex-Präsident Donald Trump (76) an einen Ausschuss des Kongresses frei gemacht.
Der Oberste Gerichtshof hat am Dienstag einen Antrag von Trumps Anwälten abgelehnt, die Übermittlung von Steuerdokumenten zu stoppen. Der Republikaner hatte sich jahrelang mit juristischen Mitteln gegen die Veröffentlichung der Dokumente gewehrt.
Jetzt ist er vor dem höchsten Gericht des Landes gescheitert!
Anders als in den USA üblich, machte Immobilienmagnat Trump seine Steuererklärungen weder als Präsidentschaftskandidat noch nach seinem Einzug ins Weiße Haus öffentlich.
Trump war der erste Präsident seit Richard Nixon (1969-1974), der die Enthüllung leugnete. Dies führte zu Spekulationen, dass er etwas zu verbergen hatte.
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Während des Wahlkampfs 2020 berichtete die New York Times, dass Trump zwischen 2000 und 2017 in 11 von 18 Jahren keine Bundeseinkommensteuer gezahlt habe und in den Jahren 2016 und 2017 jeweils nur 750 US-Dollar.
Trump hatte vor einer Woche angekündigt, erneut als Präsidentschaftskandidat antreten zu wollen. Ob die Republikaner es 2024 tatsächlich gründen werden, ist eine offene Frage. Härtester Gegner: Floridas Gouverneur Ron DeSantis (44). Momentan hat er sich aber nicht auf eine Kandidatur festgelegt. (rgz, dpa, afp)