Kinderpornografie: Ein bekannter Schauspieler muss in Wien vor Gericht

58.000 Akten mit kinderpornografischem Inhalt des Schauspielers Florian Teichtmeister sollen entdeckt worden sein. Laut der Gratiszeitung Today wirft ihm die Staatsanwaltschaft Wien vor, von Februar 2008 bis August 2021 entsprechende Akten gesammelt zu haben.

Ein Versuch ist bereits für Anfang Februar geplant. Der Bericht besagt auch, dass der Schauspieler vom Psychiater Peter Hofmann untersucht wurde. Auch ein forensischer Datenwissenschaftler war im Einsatz.

Zahlreiche Datenträger beschlagnahmt

Auf insgesamt 22 Datenträgern soll der Angeklagte Kinderpornografie gespeichert haben. Dazu gehören Smartphones, Laptops, externe Speichermedien und USB-Sticks.

Der prominente Angeklagte ist nicht nur als Theaterschauspieler bekannt, sondern hatte in der Vergangenheit auch Rollen als „Tatort“-Darsteller, in der „Soko Kitzbühel“ oder aktuell in der Krimiserie „Die Toten von Salzburg“.

Offenbar umfangreiches Geständnis

Laut ersten Medienberichten soll Teichtmeister gestehen. Bei den Ermittlungen, in denen einige Vorwürfe zurückgenommen wurden, kooperierte der Schauspieler stets. Er soll seit zwei Jahren in psychiatrischer Behandlung gewesen sein.

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