Aktualisiert am 21. Dezember 2022, 19:25 Uhr
Großbritannien: ‘Top Gear’-Star schießt auf Herzogin Meghan; jetzt entfernt sich die Tochter von ihm
Der britische Moderator Jeremy Clarkson empörte sich mit einem Hassartikel gegen die Herzogin von Sussex und erntete massive Kritik. Auch seine Tochter distanziert sich von ihm.
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Jeremy Clarkson (62) nimmt in seiner neuesten Kolumne in der britischen Zeitung „Sun“ einen starken Schuss auf Herzogin Meghan.
GC-Bilder
Der britische Moderator schreibt, dass er Meghan hasst.
Getty Images für 2022 Robert F.
Sie beschreibt auch eine Szene aus “Game of Thrones”: “Ich träume von dem Tag, an dem sie gezwungen sein wird, nackt durch die Straßen jeder Stadt in Großbritannien zu marschieren, während die Menge ‘Shame’ schreit und sie mit Exkrementen bewirft.”
Dave Bennett/Getty Images
Das ist es, worum es geht
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Sie träumt von dem Tag, an dem sie gezwungen sein wird, nackt durch die Straßen jeder Stadt in Großbritannien zu marschieren, während die Menge „Shame“ schreit und sie mit Exkrementen bewirft, schreibt der britische Moderator Jeremy Clarkson in einer Kolumne in The Sun.
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Der Journalist stellt seine Meinung zu Herzogin Meghan (42) klar und behauptet auch, die ehemalige Schauspielerin habe Prinz Harry (38) verwöhnt und ihn zum Bleiben gezwungen.
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Die Hassrede des 62-Jährigen kommt nicht gut an. Der britische Presserat hat seit seiner Veröffentlichung 12.000 Beschwerden gegen ihn erhalten, und auch seine Tochter Emily Clarkson (28) distanziert sich von den Ansichten ihres Vaters.
In der britischen Zeitung „Sun“ macht der ehemalige Moderator und Autor von „Top Gear“ Jeremy Clarkson (62) deutlich, was er von Herzogin Meghan (42) hält: Viel bleibt ihm laut seiner Kolumne nicht mehr. „Ich hasse sie“, schreibt er direkt. Sie betritt auch eine Szene aus „Game of Thrones“ und hofft, dass Meghan wie eine Figur in der Erfolgsserie nackt einen „Walk of Shame“ durch England absolvieren muss. „Ich träume von dem Tag, an dem sie gezwungen ist, nackt durch die Straßen jeder Stadt in Großbritannien zu marschieren, während die Menge ‚Schande‘ schreit und sie mit Exkrementen bewirft.“ Anders gesagt: Meghan soll gedemütigt und mit Exkrementen beworfen werden.
Meghan soll Prinz Harry verwöhnt haben
Er beschwert sich auch darüber, dass Meghan Prinz Harry verwöhnt hat. Früher war er ein Draufgänger, jemand, mit dem man Spaß haben konnte, und jetzt ist er nur noch spießig. „Jeder in meiner Generation hasst Meghan“, sagte Clarkson.
Inzwischen hat sich auch Clarksons Tochter, Influencerin Emily Clarkson, zu Wort gemeldet. Sie ist schockiert und fassungslos über die hasserfüllten Zeilen ihres Vaters und distanziert sich: „Meine Ansichten sind und waren schon immer klar, wenn es um Frauenfeindlichkeit, Mobbing und den medialen Umgang mit Kommunikationsfrauen geht. Ich möchte ganz klar sagen, dass ich dagegen bin alles, was mein Vater über Meghan Markle geschrieben hat, und ich unterstütze weiterhin all diejenigen, die mit Online-Hass konfrontiert sind.”
Auch die Londoner Bürgermeisterin Sadiq Khan reagierte auf Clarksons Hassrede und schrieb: „Die Worte in ihrer Botschaft sind kein Witz, sie sind gefährlich und unentschuldbar. Wir befinden uns in einer Epidemie der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, und Männer mit starken Stimmen müssen es besser machen als die.” Damit regt der 52-Jährige den Autor zum Nachdenken an.
12.000 Beschwerden beim britischen Presserat
Am Montag ging Clarkson zu Twitter, um seine äußerst offensiven Linien gegen die Herzogin von Sussex zu kommentieren. “Ach je. Da habe ich wohl meinen Fuß reingesetzt. In einer Kolumne, die ich über Meghan geschrieben habe, habe ich ungeschickt auf eine Szene aus Game of Thrones verwiesen, und das kam bei vielen Leuten gut an. Ich werde in Zukunft vorsichtiger sein.”
Doch so freiwillig wird der 62-Jährige diesen Tweet nicht abgesetzt haben. Seit der Veröffentlichung der Kolumne gingen beim British Press Council 12.000 Beschwerden gegen Clarkson ein.
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(heute.at, IUS)