Aktualisiert am 19. August 2022, 16:20 Uhr
Boeing 737-Vorfall: “Extrem gefährlich”: Piloten schlafen auf 12.000 Metern ein
Wenn die Passagiere nur gewusst hätten: Anstatt den Sinkflug nach Addis Abeba anzutreten, schliefen zwei Piloten von Ethiopian Airlines tief und fest im Cockpit. Erst als schließlich ein Alarm ertönte und sie weckte, landeten sie den Jet.
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Vor der Landung in Addis Abeba drehte der Jet eine „Extrarunde“.
Eine Boeing 737-800 von Ethiopian Airlines – eine solche Maschine war in den Vorfall verwickelt.
ich stelle mir vor
Das Flugzeug landete in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.
ich stelle mir vor
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Am 15. August brach in Addis Abeba ein beunruhigender Vorfall aus.
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Die beiden Piloten einer Boeing 737 von Ethiopian Airlines waren eingeschlafen und hatten den Landeanflug verpasst.
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Laut Experten kann dieses Verhalten sehr gefährlich sein.
Der Vorfall ereignete sich am 15. August, wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf ein Fachmagazin schreibt. Die Boeing 737 von Flug ET 343 war in Khartum gestartet und befand sich über Addis Abeba, aber anstatt den Anflug auf den Flughafen und den Abstieg vorzubereiten, flog der Jet einfach in einer Höhe von 37.000 Fuß, FL370 im Pilotenjargon.
Das Personal der Flugsicherung fand das Verhalten des Piloten merkwürdig und versuchte mehrmals, seine Aufmerksamkeit zu erregen, konnte ihn und den Copiloten jedoch nicht über Funk erreichen. Der Grund: Die beiden waren am Mast eingeschlafen und wurden erst geweckt, als der Autopilot nach Passieren des üblichen Sinkpunktes abschaltete und ein lauter Alarm im Cockpit ertönte. Anschließend landeten die Piloten den Jet sicher auf der Landebahn.
Es ist nicht der erste derartige Vorfall
Luftfahrtexperte Alex Macheras bezeichnete den Vorfall auf Twitter als „sehr besorgniserregend“. Er erklärte es als “Pilotenmüdigkeit”, ein Phänomen, das “nichts Neues ist”. Tatsächlich ereignete sich im April dieses Jahres ein ähnlicher Vorfall auf einem Flug von New York nach Rom. Die Flugsicherung versuchte zehn Minuten lang, die Piloten der ITA-Airways-Maschine – Alitalias Nachfolger – zu erreichen und wollte gerade Alarm schlagen, der Kampfjets in die Luft schickte, als die Piloten endlich reagierten. Der Pilot sagte später, das Radio sei ausgeschaltet, aber die Untersuchung verurteilte ihn der Lüge. Der Mann wurde entlassen.
Wie der Experte John Nance ABC7 mitteilt, sind diese Vorfälle „extrem gefährlich“, zumal verschlafene Piloten nicht auf das Wetter schauen oder die Tankanzeige überwachen können. „Das Flugzeug kann weiterhin mit Autopilot fliegen, aber das ist weder schlau noch sicher.“
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(tx)