Stand: 08.11.2022 23:32 Uhr
Der FC Bayern München ließ Werder Bremen in der Bundesliga keine Chance. Der FCB, angeführt vom Triple Serge Gnabry, machte in der ersten Halbzeit alles klar.
Der FCB zeigte am Dienstagabend (8.11.2022) keine Schwäche. Beim 6:1 (4:1)-Sieg überwältigte der Rekordmeister Werder locker mit Kraft, Schnelligkeit und Präzision. Serge Gnabry (22., 28., 82.) erzielte einen Hattrick, auch Jamal Musiala (6.), Leon Goretzka (26.) und Mathys Tel (84.) trafen. Anthony Jung erzielte das Bremer Tor (10.).
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Live-Ticker zum Nachlesen: Bayern vs Bremen Pfeil rechts
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14. Tag des Pfeils nach rechts
Julian Nagelsmann, Trainer des Tabellenführers, freute sich über das Mikrofon der Sportschau. Im zweiten Teil hätten „eigentlich noch sechs“ dazukommen sollen. “Es war eine gute Kombination aus Fußball und guter Gier. Die Jungs wissen, dass eine Weltmeisterschaft vor der Tür steht.” Bremens Trainer Ole Werner brachte es auf den Punkt: „Man muss zugeben, dass die Bayern bei diesen Bedingungen in einer eigenen Liga spielen.“
Werder überrascht früh: Musiala tanzt und trifft
Von Anfang an zeichnete sich ab, dass dieser Abend ungemütlich für die Gäste werden würde. Kaum hatten die Bremer die Schuhe geschnürt, drückte der FCB.
Milos Veljkovic klärte einen Schuss von Gnabry auf der Linie. Doch der Abpraller landete bei Musiala. Er dribbelte kurz, legte den Ball auf die linke Seite und traf zum ersten Tor der Bayern. Sadio Mané hätte beinahe sofort den zweiten Treffer erzielt (9.).
Bremens Klasse glänzt kurzzeitig gegen die Bayern
Stattdessen mussten die Münchner den Ball plötzlich aus dem eigenen Netz holen. Denn Bremen zeigte auch in der ersten Offensivsituation vor dem Strafraum spielerische und eisige Klasse.
Mit einem kurzen Entlastungspass spielte der Neuzugang rechts frei, Mitchell Weiser bereitete Jung vor, der im Duell mit Bayern-Torhüter Manuel Neuer einen kühlen Kopf bewahrte.
Highscore in München: Werder verliert komplett den Anschluss
Es sollte Bremens einziger Höhepunkt bleiben, danach übernahmen die Bayern wieder das Kommando. Gnabry wurde im Strafraum von Amos Pieper zu Fall gebracht, Schiedsrichter Robert Hartmann pfiff zunächst nicht. Nach Intervention des VAR und Sichtung der Bilder hat er sich für einen Elfmeter entschieden.
Dass Eric-Maxim Choupo-Moting das Duell vom Punkt gegen Jiri Pavlenka (17.) verlor, war für ihn persönlich zwar ärgerlich, blieb aber eine Notiz am Rande des Dauerfeuers der Bayern. Kurz darauf brachte Gnabry den Ball für die FCB-Führung ins Tor.
Im Interview mit Sportschau-Journalist Thomas Klinger spricht Bayern-Profi Joshua Kimmich über die hohe Erfolgsquote seines Teams und die Qualität der Ersatzspieler.
Mané traf, Gnabry mit einer frühen Vorentscheidung
Goretzka war auch für die zunehmend überforderte Werder-Abwehr nicht zu stoppen. Er schob den Ball an Pavlenka vorbei und brachte ihn unter Druck von Friedl ins Tor.
Es gab keine Pause. Bremer Reaktion: Hochdruck. Aber auch weil 68 Prozent der Zweikämpfe nach München gingen, war die Konsequenz das nächste Tor. Gnabry wurde von Leroy Sané bedient, der Mané nach einem Schlag ins Handgelenk ausgewechselt hatte (20.).
Slapstick: Upamecano hängt Ducksch um fünf auf
Damit war das Spiel so ziemlich entschieden, obwohl Dayot Upamecano kurz vor der Halbzeit mit einem abenteuerlichen Fehlpass von Bremens Marvin Ducksch im Fünfmeterraum beinahe das zweite Tor für Bremen erzielt hätte. Ducksch erwischte den Ball nicht gut (45.).
Auch Bayern-Joker Tel ist erlaubt
Die erste Großchance der zweiten Halbzeit war auch für die Bayern, Sané vergab den Pfosten (55.). Die Bayern haben nie einen Versuch unternommen, Bremen schließen zu lassen. Gnabry lief erneut und erhöhte auf 5:1, Joker Tel setzte mit einem satten Schuss den Schlusspunkt.
München reist zu Schalke 04, Werder empfängt Leipzig
Am 15. Spieltag empfängt der SV Werder Bremen RB Leipzig im Weserstadion (Samstag, 15.30 Uhr). Drei Stunden später trifft der Rekordmeister auf Aufsteiger FC Schalke 04.