Frauen mit Diabetes: abwechselnd erhöhtes Thromboserisiko

Von . – 01.03.2023 11:25 (akt. 01.03.2023 11:25)

Diabetiker haben ein hohes Thromboserisiko, insbesondere beim Wechsel. ©pixabay.com (Symbolbild)

Frauen mit Diabetes haben in den Wechseljahren ein besonders hohes Risiko für Venenverschlüsse durch Blutgerinnsel (venöse Thromboembolien), berichten Wiener Ärzte.

Während dieser Zeit müssen diese Patienten “sorgfältiger auf die Entwicklung venöser Thromboembolien überwacht werden”, erklären die Forscher. Die Studie wurde im Journal Diabetes Research and Clinical Practice veröffentlicht.

Erhöhtes Thromboserisiko bei Diabetikern

Ein Team um Carola Deischinger und Alexandra Kautzky-Willer von der Abteilung für Gendermedizin der Medizinischen Universität Wien und Elma Dervic vom Complexity Science Hub (CSH) in Wien analysierte Daten von 45 Millionen Krankenhausaufenthalten von mehr als sieben Millionen Patientinnen und Patienten (inkl 180.034 Diabetiker) in Österreich zwischen 2003 und 2014. Ärzte fanden heraus, dass Frauen mit Diabetes mellitus ein 1,5-mal höheres Risiko für venöse Thromboembolien haben als Frauen ohne Diabetes.

„Der Effekt ist am größten bei Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, bei denen das Risiko 1,65-mal größer ist“, schrieben sie in einer Pressemitteilung. Bei Männern würde auch Diabetes das Thromboserisiko erhöhen, allerdings vergleichsweise „nur“ um den Faktor 1,3.

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