Formel 1: Red Bull hat die Budgetgrenze überschritten

Das Urteil zum Formel-1-Etatskandal ist da

Soft FIA: Red-Bull-Sünder ohne Strafe?

Die FIA ​​konnte nachweisen, dass Red Bull in Bezug auf die Budgetgrenze einen geringfügigen Verstoß begangen hat. Wie das bestraft wird, ist unklar.

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Red-Bull-Fahrer Max Verstappen (links) und Motorberater Helmut Marko haben 2021 das Budget überschritten.

Roger Benoit, Vladimir Steimer und Yannick Peng

Um 17.01 Uhr legt die FIA ​​ihr Urteil wegen Verletzung der Budgetobergrenze (148,6 Millionen US-Dollar) vor, die sie ursprünglich am vergangenen Mittwoch bekannt geben wollte.

Jetzt ist klar: Red Bull hat als einziges der zehn 2021-Teams die Finanzvorgaben überschritten (wie Aston Martin hat auch Red Bull „Verfahrensfehler“ gemacht). Die FIA ​​schreibt in einer sehr langen Stellungnahme von einem geringfügigen Verstoß – „minor“.

Wie und ob Red Bull bestraft wird, sagt die FIA ​​in der wässrigen Erklärung nicht. Nur wer das Budget um mehr als fünf Prozent – ​​also 7,4 Millionen – überschritten hat, muss mit drastischen Strafen rechnen.

Es ist wahrscheinlich ein Stinker

Ferrari und Mercedes wird diese Nachricht sicherlich nicht gefallen. Die Silberpfeile haben immer noch den Tenor: “Gedopt ist gedopt!”

Zur Erinnerung: Möglich wurde Verstappen (zweifacher Weltmeister seit gestern Sonntag) durch eine fehlerhafte Regelung des Safety Cars auf Kosten von Sir Lewis Hamilton beim Showdown in Abu Dhabi im Dezember.

Und Ferrari glaubt immer noch, dass man für jede Million, die das Budget überschreitet, Leute einstellen und das Auto schneller machen kann.

Red Bull: „Überraschung und Enttäuschung“

Red Bull reagierte knapp eine Stunde nach Veröffentlichung des Urteils und schrieb: „Wir sind überrascht und enttäuscht von den Erkenntnissen der FIA zu ‚geringfügigen Verstößen gegen Finanzvorschriften‘.

Unsere Einreichungen für 2021 lagen unter dem Budget, daher werden wir die FIA-Ergebnisse genau prüfen. Denn unsere Haltung bleibt, dass die relevanten Kosten im Jahr 2021 unter der Kostenobergrenze lagen.

Trotz aller Vermutungen und Meinungen anderer gibt es einen Prozess unter den FIA-Vorschriften, an den wir uns respektvoll halten. Aber wir halten uns unsere Optionen offen.”

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