Flachauer Nachtslalom – Vlhova feiert ersten Saisonsieg – Holdener zurück auf Podest

Inhalt

Petra Vlhova schlägt Mikaela Shiffrin und steht in diesem Winter zum ersten Mal auf dem Podium. Wendy Holdener ist erneut undankbare Vierte.

    Die ersten Positionen

  • 1. Petra Vlhova (SVK) 1:51,95 Minuten
  • 2. Mikaela Shiffrin (USA) +0,43 Sekunden
  • 3. Lena Dürr (GER) +0,85
  • 4. Wendy Holdener (SUI) +1,54

Olympiasiegerin Petra Vlhova siegte erneut in Flachau. Nach sieben Podestplätzen blieb die Slowakin in diesem Winter erstmals ungeschlagen im Nachtslalom in Österreich und holte ihren ersten Saisonsieg.

Mit ihrer Machtdemonstration ließ Vlhova auch Mikaela Shiffrin hinter sich. Die Amerikanerin gewann erst vor zwei Tagen ihren 82. Weltmeistertitel und stellte damit den Rekord von Lindsey Vonn ein. Doch selbst unterstützt von diesem Erfolg konnte die Amerikanerin ihren Dauerrivalen nicht besiegen.

Im ersten Lauf schnitt Vlhova mit der Flachauer Piste besser ab, deren Charakter von vielen Wellen geprägt ist. Im zweiten Durchgang zeigte die 27-Jährige erneut eine Glanzleistung, nur Lena Dürr war noch schneller. Der Deutsche stand als Dritter auf dem Podium.

Holdener ist gerade wieder vom Podium gestiegen

Wendy Holdener hat es kaum geschafft, das Gleiche wieder zu tun, muss man sagen. Seit ihren beiden Debüt-Slalomsiegen musste sich die gebürtige Schwyzerin immer mit einem Platz knapp hinter dem Podium begnügen. Nach Platz 5 in Semming und Platz 4 in Zagreb wurde er wieder nur Platz 4.

Der 29-Jährige muss im ersten Lauf nach Fehlern suchen. Einerseits klopfte er an eine Außentür, andererseits fuhr er zu vorsichtig. Erst in der Entscheidung ließ er die Zügel los und verbesserte sich leicht, aber nur an einer Stelle.

Die anderen Schweizerinnen

  • 13. Aline Danioth +3,63 Sekunden
  • 14. Michelle Gisin +3.69
  • 15. Elena Stoffel +3.72
  • 19. Camille Rast +4.09
  • Melanie Meillard DNF

Nach dem ersten Rennen sah es beim Schweizer Team hinter Holdener düster aus: Obwohl fünf weitere die Entscheidung getroffen hatten, gaben die Plätze 24 bis 28 keinen Hinweis auf die Top-Klassierung.

Aber Aline Danioth, Michelle Gisin und Elena Stoffel nutzten ihre niedrigen Startnummern, sprangen alle nach vorne und platzierten sich trotzdem unter den ersten 15. Den größten Sprung machte Danioth mit 15 gewonnenen Plätzen. Nach ihrem Ausfall in Zagreb egalisierte die gebürtige Urnerin mit Rang 13 ihr bestes Saisonresultat. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so weit schaffe. Aber die Wellen hier sind für alle unberechenbar“, sagt der 24-Jährige.

Hinter ihr waren Michelle Gisin und Elena Stoffel. Camille Rast wurde 19. Für letztere ist es nach der vermeintlichen Befreiung und dem 6. Platz in Zagreb eine kleine Enttäuschung.

Die sechste Schweizerin Melanie Meillard entkam in einer Welle und schied aus. Mit Nicole Good, Lorina Zelger und der 18-jährigen Weltcup-Debütantin Janine Mächler verpassten drei weitere Schweizerinnen die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

So gehen Sie vor

Nach den intensiven Etappen seit Ende letzten Jahres in Semmering, Zagreb, Kranjska Gora und nun in Flachau gönnen sich die Techniker eine wohlverdiente Ruhepause. Erst in zwei Wochen steht wieder ein Riesenslalom am Kronplatz an.

Zuvor sind die Speed-Spezialisten an diesem Wochenende in Sant Antón mit einer Abfahrt am Samstag und einem Super-G am Sonntag wieder im Einsatz. Eine Woche später finden in Cortina d’Ampezzo drei Rennen statt.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *