16. Juni 2022
Wenn es um unser Geld geht, befinden sich die Verbraucher in diesen Wochen in einer schwierigen Situation.
Wir zahlen viel mehr für Energie wie Strom und Gas, Treibstoff und Lebensmittel. Die Inflationsrate in Deutschland lag im März bei 7,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Leitzins der EZB könnte bald steigen. Dies führt bereits zu höheren Zinsen für Verbraucher- und Immobilienkredite. Auch die Weltwirtschaft schwächelt, die Aktienmärkte haben nachgegeben. Noch gibt es fast keine Anlagesparzinsen. Und sichere Anlagen wie Gold sind derzeit sehr teuer. Was also tun in diesen Zeiten mit unserem hart verdienten Geld? Einige Hinweise:
1. Verteilen Sie Ihr Geld Niedrige Sparzinsen und Inflation sorgen dafür, dass Sie so wenig Geld wie möglich haben, sodass Sie an Wert verlieren. Verteilen Sie Ihr Geld besser auf verschiedene Anlagen und investieren Sie auch in Sachwerte wie Aktien. Eine Möglichkeit besteht darin, einen Teil seines Geldes in günstige passive Kapitalfonds (sogenannte ETFs) anzulegen. Der MSCI World Index ist bekannt. Dann partizipieren Sie an den 1.500 größten und innovativsten Unternehmen der Welt, reduzieren langfristige Schwankungen und folgen dem Trend der Weltwirtschaft. Besonders einfach und oft gegen eine Gebühr von wenigen Euro können Sie ETFs bei Online-Brokern kaufen. Es hat sich bewährt, das Geld mindestens 15 Jahre im ETF zu belassen. Wer auf Werterhalt und Sicherheit Wert legt, kann auch bis zu 10 Prozent seines Goldbestandes behalten, auch wenn Edelmetall derzeit sehr teuer ist. Auch die Sparzinsen könnten mittelfristig leicht anziehen. Behalten Sie also etwas Geld oben und überprüfen Sie regelmäßig Ihre Einzahlungs- oder Festgeldangebote. Wir empfehlen keine kurzfristigen Finanzwetten (CFDs) oder große Investitionen in Kryptowährungen. Das ist oft Spekulation.
2. Energie sparen Steigende Energiepreise setzen unser Portfolio unter Druck. Aber vielleicht können Sie Ihren Strom-, Gas- oder Kraftstoffverbrauch reduzieren. Zum Beispiel mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach oder Balkon. Dies ist oft auch als Mieter möglich. Auch ein smartes Thermostat am Heizkörper kann Abhilfe schaffen. Prognostiziert zukünftige Außentemperaturen und passt die Heizleistung automatisch an. Investieren Sie in jedem Fall vorab, aber die Anschaffung rechnet sich über die Jahre von selbst und Sie senken Ihre laufenden Energiekosten; Gleichzeitig tun Sie auch etwas für das Wetter. Sie können die Fahrweise Ihres Autos direkt ändern: Der Kraftstoffverbrauch bei einer konstanten Geschwindigkeit von 120 km / h auf der Autobahn kann gegenüber 180 durchgängig leicht halbiert werden. Auch ein Wechsel des Stromanbieters ist denkbar, beispielsweise wenn Ihr Anbieter aufsteigt. der Preis. Es gibt immer noch Stromanbieter, die günstiger sind als andere.
3. Vorsicht bei Immobilienfinanzierungen Da die EZB unter Druck steht, die Leitzinsen bald anzuheben, haben sich die Bauzinsen im Vergleich zum Vorjahr teilweise bereits verdreifacht. Das soll nicht heißen, dass die Immobilienfinanzierung komplett vom Tisch ist. Allerdings sollten Sie Ihre Angebote genau prüfen. Fragen Sie zum Beispiel den Bauträger vor Vertragsabschluss, ob die Baukostenerhöhung den Kaufpreis wieder erhöhen könnte. Fragen Sie nach, ob alle Ausstattungsmerkmale (Bodenbelag, Fliesen etc.) zu den aufgeführten Konditionen noch verfügbar sind oder ob ein Aufpreis anfällt. Wer die Immobilie gewinnbringend vermieten will, muss gut kalkulieren. Denn um eine positive Rendite zu erzielen, bedarf es vergleichsweise hoher Mieten, die vermutlich deutlich über dem ortsüblichen Mietpreis liegen. Natürlich spielt auch die Lage der Immobilie eine Rolle. Wenn Sie umziehen möchten, achten Sie darauf, dass Sie sich die Raten leisten können, denn die Zinsen dürften weiter steigen, daher ist es auch ratsam, die Entscheidung nicht allzu lange hinauszuzögern.