Energiehilfe für armutsgefährdete Menschen

Sozial

Die EVN hat einen Energiehilfefonds in Höhe von drei Millionen Euro eingerichtet. Diese richtet sich vor allem an armutsgefährdete Kunden des Energieversorgers. Sie können Hilfe von Caritas und Diakonie anfordern.

01.11.2022 11.38

Online ab heute, 11.38 Uhr

Ein unterdurchschnittliches Einkommen geht oft mit einem überdurchschnittlichen Energieverbrauch einher. Laut Stefan Zach, Sprecher der niederösterreichischen Energieversorger, soll es für Betroffene Zuschüsse aus dem neuen Energiehilfefonds der EVN geben.

„Der Hilfsfonds richtet sich vor allem an EVN Kunden mit Hauptwohnsitz in Niederösterreich, die in der Kostenfalle stecken, armutsgefährdet sind und denen bestmöglich geholfen werden kann“, sagte Zach.

So erhalten Sie Energiehilfe

  • Caritas: Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie sich unter der Rufnummer 05/1776 300 montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr beraten lassen.
  • Diakonie: Energiehilfe kann per E-Mail an energiezuschuss-noe@diakonie.at beantragt werden. Eine Beratung ist auch direkt an den Standorten der Diakonie in St. Pölten und Amstetten.

Anträge auf Energiehilfe können bei der Caritas der Erzdiözese St. Pölten, in der Erzdiözese Wien und der Diakonie. Hilfsorganisationen sollten nach eigenem Ermessen entscheiden, wie viel Geld sie einer betroffenen Person zukommen lassen. „Gemeinsam mit der EVN wollen wir dafür sorgen, dass im nächsten Winter möglichst niemand frieren muss“, sagt Hannes Ziselsberger, Leiter der Caritas im Bistum St. Pölten, und Klaus Schwertner, Geschäftsführer der Caritas in der Erzdiözese Wien. .

Nicht mehr als ein vierstelliger Betrag pro Person

„Viele Menschen haben nach Corona ihre Rücklagen aufgebraucht. Nach der langen Inflationswelle kommen wir nicht mehr ohne Unterstützung aus“, sagte die Geschäftsführerin der Diakonie Österreich, Maria Katharina Moser. „Mit den Mitteln aus dem EVN Energiehilfefonds haben wir zusätzliche Möglichkeiten, Betroffenen zu helfen.“

Der Hilfsfonds ist mit drei Millionen Euro dotiert. Das Geld kommt ausschließlich von der EVN. Wer Hilfe braucht, muss sich einfach an Caritas und Diakonie wenden. „Der höchste Betrag, den ein Mensch bekommen kann, liegt im vierstelligen Bereich“, sagt die EVN.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *